Das Aerosolmesssystem beinhaltet verschiedene optische Partikelspektrometer (FSSP-100, FSSP-300, PCASP-100x, MASP) zur Messung der Größenverteilung im Bereich 0.1 µm < D < 100 µm. Die Gesamtanzahl und Größenverteilung der ultrafeinen Partikel erfolgt mit einem 4-Kanal-Kondensationskernzähler-System mit unterschiedlichen unteren Nachweisgrenzen bezüglich der Teilchengröße. Die chemische Natur der Aerosole wird durch eine Charakterisierung ihrer thermischen Stabilität bei verschiedenen Temperaturen bestimmt. Damit ist eine Unterscheidung in bestimmte Aerosoltypen möglich (Schwefelsäuretröpfchen, Ammoniumsulfat, Mineralaerosol). Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Aerosolfilter zu beaufschlagen. Damit lassen sich im Labor die hauptsächlichen chemischen Elemente im Aerosol bestimmen.
Die Spurengasmesssysteme werden in verschiedenen Projekten an Bord von Forschungsflugzeugen (Falcon, Do228, Geophysica) eingesetzt. Fallweise finden auch bodengestützte Messungen an Triebwerksprüfständen und Reihluftstationen (z. B. Umweltforschungsstation Schneefernerhaus) statt.