Generell ist es notwendig zu all diesen Optionen die entstehenden Emissionen hinsichtlich der Luftqualität und ihrer Klimawirkung zu bewerten, um Industrie, Politik und Gesellschaft eine Grundlage für Entscheidungen bereitzustellen. Diese Klimabewertung kann hierbei natürlich nur innerhalb eines Unsicherheitsbereichs durchgeführt werden. Daher ist es notwendig die atmosphärischen Prozesse, wie Kondensstreifenbildung, Wolkenbildung, atmosphärische Transporte, chemische Umwandlungen und Strahlung, besser zu verstehen. Verringerte Unsicherheiten sind daher wesentlicher Bestandteil einer Analyse von Minderungsstrategien.
Die Bewertung der Klimawirkung selbst kann dann natürlich wieder eine Rückkopplung auf das Flugzeugdesign oder die Routenwahl haben. So entsteht ein iterativer Prozess, der schrittweise zu einer Minderung der Klimawirkung führt. Daher ist es notwendig, neben komplexen Klima-Chemie Modellen, mit denen innerhalb einer gewissen Genauigkeit solche Bewertungen durchgeführt werden können, auch schnelle und effiziente Modelle zu entwickeln, deren Genauigkeit zwar eingeschränkt ist, die aber für einen solchen iterativen Optimierungsprozess besser geeignet sind.