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Lidar


Lidar ist ein sehr leistungsfähiges Werkzeug für die Erdbeobachtung. Dieses aktive Fernerkundungsverfahren hilft bei der Beantwortung wissenschaftlicher Fragen der Erdsystemforschung (z.B. Wandel der atmosphärischen Dynamik, Strahlungshaushalt der Erde, Wasserkreislauf, Kohlenstoffkreislauf, Atmosphärenchemie oder Wettervorhersage).
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ADM


Die Messung der Windgeschwindigkeit und -richtung ist entscheidend für die Wettervorhersage als auch die Klimaforschung. Die globale Messung des Höhenprofils des Windes wurde von Experten der WMO (World Meteorological Organization) an erster Stelle der Prioritäten für zukünftige Satelliteninstrumente der globalen Wettervorhersage gesetzt.
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WALES


Wasserdampf ist das wichtigste atmosphärische Spurengas, sowohl in Hinblick auf die kurzfristige Wetterentwicklung, wie auch bezüglich langfristiger klimatischer Prozesse. Wasserdampf ist zudem ein Treibhausgas und als solches noch wirksamer als CO2. Er ist darüber hinaus an vielen wichtigen luftchemischen Prozessen beteiligt. Trotz dieser überragenden Stellung ist die atmosphärische Wasserdampfverteilung einer der am wenigsten verstandenen und überwachten Parameter der Erdatmosphäre.
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Lidar-Anwendungen


Neben ihrer Verwendung als Demonstratoren für zukünftige Weltraummissionen, werden die Flugzeug getragenen Lidar-Systeme des Instituts für Physik der Atmosphäre zur Messung von Wind, Wasserdampf, Spurengasen und Aerosol häufig im Rahmen wissenschaftlicher Messkampagnen eingesetzt. In verschiedensten nationalen und internationalen Untersuchungen von den Tropen bis in arktische Breiten dient ihr Einsatz dem Verstehen von Prozessen der atmosphärischen Dynamik, des Luftmassenaustausches, sowie zur Erforschung der Eigenschaften von Wolken und Partikeln.
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Atmosphäre, Wetter und Klima


Erdbeobachtung sowie die Interpretation von Daten mit numerischen Modellen sind zwei der Eckpfeiler der Klimaforschung.
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Wolken, Aerosole und Klima


Die Rückkopplung von Wolken ist nach wie vor die größte Unsicherheit bei der Vorhersage der zukünftigen Entwicklung des Klimas (IPCC, 2007) sowie beim Verständnis des Wasserkreislaufs. Wolkeneigenschaften lassen sich besonders gut aus dem Weltraum beobachten. Ein besseres Verständnis von Wolken ist für viele Anwendungen erforderlich, etwa für die Beurteilung der klimatischen Auswirkungen von Luftfahrt, Schifffahrt und anderen Verkehrsmitteln. Die Verbesserung von Modellen ist auf Entwicklung und Test neuer physikalischer Parametrisierungen sowie Vergleichen mit geeigneten Beobachtungen angewiesen.
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Klima-Chemie-Wechselwirkung


Eingehende Untersuchungen der Variabilität der stratosphärischen Ozonschicht sowie ihrer langzeitigen Veränderung haben deutlich gemacht, dass eine vollständige Beschreibung der beobachteten Schwankungen nur dann gelingt, wenn sowohl dynamische als auch physikalische und chemische Prozesse sowie deren komplexe Wechselwirkungen berücksichtigt werden.
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HALO


HALO („High Altitude and Long Range Research Aircraft“) ist das neue deutsche Forschungsflugzeug für die Atmosphärenwissenschaft und die Erdbeobachtung. Betrieben wird HALO vom DLR-Flugbetrieb in Oberpfaffenhofen. Das Institut für Physik der Atmosphäre ist einer der wichtigsten wissenschaftlichen Nutzer von HALO.
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