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Das Europäische Feuerkugelnetz


Das Europäische Feuerkugelnetz wurde ursprünglich in den siebziger Jahren aufgebaut und besteht derzeit aus 25 Kamerastationen in Deutschland, der Tschechischen Republik, Belgien, Luxemburg und Österreich. Die Kameras sind im Abstand von etwa 100 km aufgestellt und decken eine Fläche von etwa 1 Million Quadratkilometer ab.
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Feuerkugelaufnahme aus Liebenhof


Am 1. Februar 2005 wurde abends gegen 20:30 - 21:00 von einem Augenzeugen aus Berlin ein heller Meteor gemeldet. Die in der Nähe aufgestellte Station "Liebenhof" des Europäischen Feuerkugelnetzes hat diesen Meteor aufgezeichnet und ermöglicht damit eine wissenschaftliche Auswertung des Ereignisses.
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Meteor Neuschwanstein


In der Nacht vom 6. auf den 7. April 2002 wurde über Bayern ein außergewöhnlich heller Meteor gesichtet, der in der Öffentlichkeit und der Presse deutschlandweit großes Aufsehen erregte. Das Ereignis war ein ausgesprochener Glücksfall für die Meteor-Forschung, denn der Meteor fiel in den Bereich des vom DLR-betreuten Teil des Feuerkugelnetzes.
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Meteoritenfunde Neuschwanstein


Am 14. Juli 2002 wurde ein 1,75 kg schweres Bruchstück des Meteoriten in etwa 2 km Entfernung vom vorausberechneten Landepunkt gefunden. Wegen der Nähe zum bekannten Schloss wurde der Meteorit auf den Namen "Neuschwanstein" getauft. Später konnten noch zwei weitere Bruchstücke gefunden werden.
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Anforderungen an eine Station


Um eine Feuerkugelstation sinnvoll zu betreiben, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Dies sind im wesentlichen die Eigenschaften des Standortes und die Aufgaben des jeweiligen Betreuers.
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Ostsee-Feuerkugel vom 17.01.2009


Am Samstag, dem 17.01.2009 wurde in Norddeutschland und Skandinavien kurz nach 20:08 MEZ eine sehr helle Feuerkugel beobachtet. Die Feuerkugel war heller als der Vollmond und etwa drei Sekunden lang sichtbar. Hinweise auf Spuren entlang der Feuerkugelbahn in der Atmosphäre - ähnlich einem Flugzeugkondensstreifen - wurden noch etwa 5 Minuten später über Nord-Rügen gemessen.
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Kontakt
Prof.Dr. Jürgen Oberst
Abteilungsleitung

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Planetenforschung
, Planetengeodäsie
Berlin

Tel.: +49 30 67055-336

Fax: +49 30 67055-402

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