Rosetta Plasma Konsortium

2. Juni 2009

 Hybrid Plasma Simulation der Kometen-Sonnenwindwechselwirkung
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Das Rosetta Plasma Konsortium (engl. RPC) wird die nähere mit Plasma angereicherte Umgebung des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko untersuchen und dazu umfangreiche in-situ Messungen vornehmen. Das Konsortium wird Daten gewinnen, die sich ergänzen und die notwendig sind, um die Plasmaprozesse in der inneren Koma sowie die Struktur und Entwicklung der Koma während der ansteigenden Aktivität des Kometen bei seiner Annäherung an die Sonne zu verstehen. Fünf Sensoren wurden ausgewählt, um dieses Ziel zu erreichen: der Ionen- und Elektronen-Sensor (IES), der Ionen-Kompositions-Analysator (ICA), der Langmuir-Sensor (LAP), der Kern-Widerstands-Sensor (MIP) und das Magnetometer (MAG). Die Sensoren kommunizieren mit dem Raumschiff über die Plasma-Interface-Einheit (PIU). Das Konsortium stellt die wissenschaftliche, technische und operative Koordination sicher und macht optimalen Gebrauch vom zur Verfügung stehenden Massenbudget und den Energieressourcen des Raumschiffs.

Die Abteilung Asteroiden und Kometen wirkt im RPC durch anspruchsvolle Modellierungen der Kometenaktivität und der Wechselwirkung mit dem Sonnenwind mit. Die Modelle tragen dazu bei, den Missionsablauf und die Missionssteuerung zu optimieren. Im RPC wird die Abteilung Asteroiden und Kometen durch Dr. Ekkehard Kührt und Prof. Dr. Uwe Motschmann vertreten.




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