Nach Gravitationsstörungen können sich Kometen der Sonne auf hoch-elliptischen Bahnen nähern. Durch die dabei erfolgende Aufheizung wird die Oberfläche des Kometenkerns aktiv, flüchtige Stoffe verdampfen und tragen kleine feste Staubteilchen mit sich. Dadurch entsteht eine ausgedehnte instabile Atmosphäre, die Koma genannt wird. Die Gase in der Koma werden nach kurzer Zeit durch solare UV-Strahlung ionisiert. Der Strahlungsdruck der Sonne und der Sonnenwind beschleunigen die Staubkörner bzw. die Ionen in die antisolare Richtung. Dabei bilden sich Millionen Kilometer lange, eindrucksvolle Staub- und Plasmaschweife, die manchmal mit bloßem Auge zu sehen sind.
In der Abteilung werden wissenschaftliche Fragestellungen zu Kometen untersucht und Weltraummissionen zu diesen faszinierenden Körpern unterstützt. Folgende Arbeiten werden u.a. durchgeführt:
Aktuelle Details zu Forschungsergebnissen der Abteilung sind in den letzten Reports zu finden (siehe link auf der rechten Menüleiste).