Anforderungen an eine Station



Station Liebenhof

Um eine Feuerkugelstation sinnvoll zu betreiben, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Dies sind im wesentlichen die Eigenschaften des Standortes und die Aufgaben des jeweiligen Betreuers. Während die meiste Zeit regelmäßige Aufgaben anfallen, werden im Fall von außergewöhnlichen Meteor-Sichtungen die Filme frühzeitig und außer der Reihe gewechselt. Die Filme werden dann unverzüglich entwickelt und ausgewertet, um mögliche Fundstücke sofort bergen zu können.

 

 

 

Eigenschaften des Standorts

  • möglichst wenig Streulicht (Keine Stadt in unmittelbarer Nähe)
  • möglichst keine Lichtquellen in der Nähe (Straßenlaternen, Gebäudelichter, Disco-Beamer)
  • freier Horizont (freie Sicht ab etwa 10° über dem Horizont)
  • möglichst entfernt von Einflugschneisen
  • Fixierung der Kamera (Einbetonieren, Anschrauben, ...)
  • Stromanschluß (220 Volt) für Heizgerät im Spiegel

 

 

 

Aufgaben des Betreuers

Jeden Tag

Station Streitheim

  • Spannen der Kamera
  • Zeitschaltuhr stellen anhand von Tabelle

Gelegentlich

  • Kamera inspizieren
  • Spiegel reinigen

Einmal im Monat

  • Film wechseln
  • Film verschicken

 

Für Stationen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe des Betreuers befinden, gibt es auch die Möglichkeit, eine automatische Winder-Kamera zu verwenden.
In diesem Fall entfällt das tägliche Spannen der Kamera und die Zeitschaltuhr muss nur einmal pro Woche programmiert werden.


Kontakt
Prof.Dr. Jürgen Oberst
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Planetenforschung
, Planetengeodäsie
Tel: +49 30 67055-336

Fax: +49 30 67055-402

E-Mail: Juergen.Oberst@dlr.de
URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/pf/desktopdefault.aspx/tabid-623/1043_read-1754/