CoRoT Ergebnisse



10 neue Planeten und immer neue Herausforderungen (März 2013)

Auf dem Treffen der CoRoT-Wissenschaftler vom 19. bis 22. März 2013 in Teneriffa wurden die
letzten Neuzugänge im Zoo der CoRoT-Planeten präsentiert. Wie in der Vergangenheit zeigen sich bei
diesen neuen Planeten unerwartete Eigenschaften, die in unserem Sonnensystem oder bei den bereits entdeckten Exoplaneten so nicht vorkommen und die für die Modelle der Planetenentstehung und Planetenentwicklung wichtige Beiträge liefern.

Steckbrief der neuen Planeten

  • CoRoT-32b: möglicherweise der erste Transitplanet in einem Cluster von sehr jungen Sternen.
  • CoRoT-31b: ein heißer Jupiter um einen sonnenähnlichen Stern.
  • CoRoT-30b: ein heißer Jupiter in einem 9 Tage Orbit um einen sonnenähnlichen Stern.
  • CoRoT-29b: eine Herausforderung bei Analyse der Lichtkurve sind die vielen Sterne in der Umgebung.
  • CoRoT-28b: ein alter und leichter heißer Jupiter - sein Stern ist sonnenähnlich, aber 12 Milliarden Jahre alt.
  • CoRoT-27b: ein heißer Jupiter, der zehnmal mehr Masse hat unser Riesenplanet.
  • CoRoT-26b: ein leichter heißer Jupiter um eine alte Sonne.
  • CoRoT-25b: ein Planet mit 0.3 Jupitermassen oder 95facher Erdmasse. Aufgrund des Radius muss die Hälfte dieser Masse in einem festen Planetenkern vorliegen. Wie hat der Planet das geschafft? Planetenmodelle sehen 5 bis 10 Erdmanssen als Grenze für den festen Kern eine Gasplanetenan an.
  • CoRoT-24: ein Drei-Planeten-System: zwei Transitplaneten nahe am Stern, ein Jupiter-ähnlicher Planet weit draußen.

CoRoT feiert Geburtstag: 5 Jahre erfolgreiche Mission (2. Februar 2012)

CoRoT-Wissenschaftler aus ganz Europa haben am 2. Februar den 5. Geburtstag des CoRoT-Satelliten gefeiert. Vor 5 Jahren, am 3. Februar 2007, begann der Satellit mit den ersten wissenschaftlichen Beobachtungen. Seitdem arbeitet CoRoT einwandfrei und ohne Unterlaß. Das Weltraumteleskop erfüllt nach wie vor alle wissenschaftlichen Spezifikationen und es gibt keine signifikanten Alterungserscheinungen. Daher haben sich die CoRoT-Wissenschaftler entschlossen, eine Verlängerung der Mission bis 2015 zu beantragen.

Ein Weihnachtsbaum für CoRoT (24. Dezember 2011)

Über die Weihnachtzeit steht auch für CoRoT der Weihnachtsbaum im Vordergrund. Der Weihnachtsbaum, eigentlich ein Sterncluster mit dem wissenschaftlichen Namen NGC 2264, ist Ziel einer gemeinsamen Kampagne mit vier Weltraumteleskopen (CoRoT, Spitzer, Chandra und MOST) und einigen erdgebundenen Teleskopen, darunter das Very Large Telescope der ESO in Chile.

Von Anfang Dezember bis Mitte Januar wird dieser Sternenhaufen, der aus rund 4000 Sternen besteht, kontinuierlich in verschiedenen Wellenlängen – vom Infraroten bis zum Röntgenbereich – beobachtet. Die Sterne in diesem Haufen sind noch relativ jung, etwa 10 Millionen Jahre alt, und sind ein repräsentativer Querschnitt von Sternen verschiedener Massen und verschiedener Entwicklungsstufen. Die gleichzeitige Beobachtung in verschiedenen Wellenlängen bietet die Möglichkeit die Sternentstehung besser zu verstehen.

Die CoRoT Familie wächst: Zehn neue CoRoT-Planeten (14. Juni 2011)

Astronomen aus aller Welt treffen sich auf dem 2. CoRoT Symposium vom 14. bis 17. Juni in Marseille. Im Mittelpunkt der Diskussionen werden die neuesten CoRoT-Entdeckungen stehe, zehn neue Planeten und mehrere hundert Kandidaten. Von den neuen Exoplaneten sind sieben heiße Jupiter, von denen einige ungewöhnlich hohe Dichten und/oder auf einem ungewöhnlich exzentrischen Orbit kreisen. Einer der Sterne ist sehr jung. Man kann daraus eine Menge lernen, wie sich Riesenplaneten bilden und entwickeln. Zu den Neuentdeckungen gehören auch ein Planet, der kleiner als Saturn ist, und zwei Neptungroße Planeten, die gemeinsam um einen Stern kreisen. Nur einige dieser seltenen Planeten sind im Detail charakterisiert worden, so dass die Entdeckung umso wertvoller erscheint.

CoRoT-16b:
Ein aufgeblasener Riesenplanet mit halber Jupitermasse, aber Jupiterradius, bewegt sich in 5,6 Tagen um seinen Stern; der Stern ist sonnenähnlich, aber mit 6 Milliarden deutlich älter; die Bahn des Planeten ist stark elliptisch, was sonst bei solch alten Planetensystemen mit engen Bahnen selten ist.

CoRoT-17b:
Ein massereicher Riesenplanet um einen 10 Milliarden Jahre alten Stern, damit also doppelt so alt wie die Sonne; 2,4 fache Jupitermasse und doppelte Dichte des Jupiters, Umlaufdauer: 3,7 Tage, anhand eine so alten Planetensystems kann man die langfristige Entwicklung von Riesenplaneten studieren.

CoRoT-18b:
Ein heißer Jupiter, der sich um einen sehr jungen Stern, bloß 600 Millionen Jahr alt, bewegt, mit 1,4 fache Jupiterradius, aber 3,5 fache Masse, seine Dichte ist fast doppelt so groß wie die Jupiterdichte.

CoRoT-19b:
So schwer wie Jupiter, aber der 1,5 fachen Größe, die Dichte ist geringer als die des Saturn, der in unserem Sonnensystem die geringste Dichte besitzt.

CoRoT-20b:
Ein heißer Jupiter auf einem stark exzentrischem Orbit mit einer Umlaufperiode von 9,2 Tagen. Der stark elliptische Orbit ist vielleicht bekoppelt mit der großen Dichte, die doppelt so groß wie die des Gesteinsplaneten Mars ist, ob wohl CoRoT 20b ein Gasplanet ist.

CoRoT-21b:
Ein Riesengasplanet mit 1,3facher Jupitergröße und der 2,5 fachen Jupitermasse. Ein sehr schwacher Zentralstern, einer der schwächsten, um den man einen Planeten entdeckt hat. Die Nachfolgemessungen zur Bestimmung der Masse wurden mit dem 10m-Keck Teleskop auf Hawaii gemacht.

CoRoT-22b:
Ein Planet mit dem 0,74 fachen Saturnradius, genau kennt man seine Masse noch nicht, aber vermutlich ist sie kleiner als die halbe Saturnmasse.

CoRoT-23b:
Ein heißer Jupiter mit 3,6 Tagen Umlaufzeit.

CoRoT-24b und CoRoT-24c:
Zum ersten Mal hat CoRoT ein Planetensystem mit zwei Transitplaneten entdeckt; ihre Umlaufzeiten betragen 5,1 Tage und 11,8 Tage, die zugehörigen Massen betragen die 1- bzw 1,4-fache Neptunmasse.

 

 

 

 

Sieben neue CoRoT-Entdeckungen (14. Juni 2010)
Sieben neue Entdeckungen, 6 extrasolare Planeten und 1 Brauner Zwerg kann die französische Raumfahrtagentur CNES am 14. Juni bekannt geben. Damit steigt die Zahl der CoRoT-Entdeckungen um 15. Von den 455 Exoplanten (Stand: 11. Juni 2010) sind nur 82 im Transit zu beobachten. Bei Transitplaneten kennt man neben Umlaufperiode und großer Halbachse auch den Radius und die Masse. Damit sind sie die am genauesten bekannten Planeten. Weitere Untersuchung können zum tieferen Verständnis beitragen, wie sich Planetensysteme bilden und entwickeln.

CoRoT-8b:
Nach CoRoT-7b der kleinste Planet unter den CoRoT-Planeten.

CoRoT-10b:
Ein Gasplanet auf einer stark exzentrischen Bahn, so dass sich der Planet sowohl sehr weit entfernt als auch sehr nah um seinen Stern herum bewegt. Dadurch schwankt seine Temperatur während eines Umlaufs innerhalb von 13 Tagen möglicherweise zwischen 250 Grad und 600 Grad Celsius.

CoRoT-11b:
Bei diesem Planeten bietet der Stern eine Besonderheit: er dreht sich in 40 Stunden um seine eigene Achse, zum Vergleich: die Sonne rotiert in 26 Tagen. Es ist sehr schwierig um schnell rotierende Sternen einen Planeten zu bestätigen.

CoRoT-12b und CoRoT-14b:
Beide Planeten sind "aufgeblasene" Gasriesen.

CoRoT-13b:
CoRoT-13b hat für seine Masse (1,3 Jupitermasse) eine sehr hohe Dichte: 2,34 g/cm^3 verglichen zur Jupiterdichte von 1,33 g/cm^3. Das kann man mit einem massiven Kern erklären und stellt die bestehenden Modelle über das Innere der Planeten vor neue Fragen. Der Planet kreist um einen sonnenähnlichen Stern im Sternbild Einhorn. In dieser Region wurde 2008 auch der Gesteinsplanet CoRoT-7b gefunden, der letztes Jahr für Aufsehen sorgte, weil er in Größe und Masse der Erde sehr ähnlich ist. Erstautor dieser Veröffentlichung ist Dr. Juan Cabrera vom Institut für Planetenforschung des DLR in Berlin-Adlershof.

CoRoT-15b:
Kein Planet sondern ein Brauner Zwerg, der zweite, den CoRoT entdeckt hat. Braune Zwerge füllen die Lücke zwischen Planeten und Sternen. Da sie viel seltener als Planeten sind, stellt auch das eine kleine Sensation dar.

 

Verlängerung für CoRoT (23. Oktober 2009)

Am 23. Oktober haben die französische Raumfahrtagentur CNES und ihre Partner, darunter das DLR, entschieden, die Laufzeit von CoRoT um drei Jahre zu verlängern. Damit wird CoRoT voraussichtlich bis zum 31. März 2013 nach Signalen von extrasolaren Planeten suchen und den beteiligten Wissenschaftlern Meßdaten liefern, die mit bodengebundenen Teleskopen nicht möglich sind. Auch nach Abschalten des Satelliten geht es aber mit der Datenanlyse weiter, die durch die CNES für die dann folgenden zwei Jahre gesichert ist.
Seit der Inbetriebnahme hat CoRoT sieben neue extrasolare Planeten gefunden. CoRoT-7b, der jüngste in der Reihe, ist ein aufregender Fund, eine sogenannte Super-Erde und hat einen knapp zweimal so großen Durchmesser und ist damit der kleinste Gesteinsplanet, den man bisher entdeckt hat.

CoRoT-9b kommt mit seinen Eigenschaften den Planeten unseres Sonnensystems nahe (16. Mai 2008)

Am 16. Mai 2008 hat CoRoT zum ersten Mal einen Transit des Planeten CoRoT-9b gemessen. Ein zweiter Transit wurde im August beobachtet, leider nur partiell. Der Planet entpuppte sich als ein langperiodischer: für einen Umlauf seines Zentralsterns braucht er 95 Tage. Sein mittlerer Abstand zum Stern entspricht damit in etwa dem Abstand zwischen Merkur und Sonne. Durch diesen großen Abstand herrschen auf dem Planeten recht moderate Temperaturen im Vergleich zu den heißen Jupitern. Atmosphärenmodelle ergeben einen Temperaturbereich zwischen -20° und 160° Celsius, je nachdem, ob reflektierende Wolken vorhanden sind oder nicht.

CoRoT-9b_lightcurve

Erklärung: Transitmesskurve des Planeten CoRoT-9b vom 16. Mai 2008. Auf der y-Achse ist die Intensität des Sterns aufgetragen. Die maximale Intensität wurde auf 1 normiert. Wie man leicht erkennen kann, nimmt die Intensität um rund 1,5% ab. Auf der x-Achse ist die Zeit aufgetragen. Zwischen Beginn und Ende des Transits liegen 8 Stunden. Den Messpunkten wurde eine Kurve (durchgezogene Linie) aus Modellrechnungen überlagert, in die die Planetenparameter eingehen. Die Abweichung zwischen Messdaten und Modellrechung zeigt die Darstellung der Residuals im unteren Teil des Bildes. Quelle: Nature

Neues von der Super-Erde CoRoT-7b
Bisher kannte man von CoRoT-7b nur den genauen Radius, jetzt ist auch seine Masse ermittelt worden. CoRoT-7b ist etwa fünf Mal so schwer wie die Erde. Durch Radialgeschwindigkeitsmessungen mit dem HARPS Spektrographen am 3.6 m Teleskop der ESO in Chile konnte dieser Wert ermittelt werden. Aus Radius und Masse bestimmt man die Dichte und hat damit eine ersten Anhaltspunkt über das Wesen eines Himmelskörpers. Mit 5.6 g/cm^3 liegt die Dichte von CoRoT-7b nahe bei den terrestrischen Planeten Venus (5,24 g/cm^3), Merkur (5,43g/cm^3) und Erde (5,515 g/cm^3).
Da der Planet immer die gleiche Seite dem Stern zuwendet (gebundene Rotation), gibt es eine Tag- und eine Nachtseite. Da der Planet in sehr kleinem Abstand den Stern umkreist, empfängt sehr viel Strahlung. Die Tagseite wird kontinuierlich von dem Stern angestrahlt und heizt sich damit auf rund 2000 Grad Celsius auf, die Nachtseite hingegen hat nur eine Temperatur von minus 200 Grad Celsius.



Drei neue CoRoT-Objekte bekanntgegeben  (Mai 2008)
Auf einer Konferenz der IAU (International Astronomical Union) in Massachusetts (USA) vom 19. bis 23. Mai 2008 wurden vom CoRoT–Team drei Neuentdeckungen bekanntgegeben: zwei neue Planeten und ein Objekt, das zwischen Braunem Zwerg, einem verhinderten Stern, und Planet einzuordnen ist. Dieser so genannte Super-Planet war Anlass für eine Diskussion unter den mehr als 200 anwesenden Astronomen. Der Radius dieses Objekts ist ähnlich wie der des Jupiters, seine Masse ist jedoch 20 Mal größer. Damit ist seine Dichte größer als die von Platin. Wenn es ein Stern wäre, also ein durch Kernfusion im Inneren selbstleuchtender Körper, wäre es der kleinste Stern, den man jemals gefunden hat. Wäre es ein Planet, so wäre sein Radius für die große Masse extrem klein. Bis jetzt ist unklar, wie sich ein solches Objekt bilden kann. So hat CoRoT auf der Suche nach Planeten erneut die Diskussion entfacht: Was ist eigentlich ein Planet und was ist ein Stern?
CoRoT hat damit insgesamt vier Planeten und ein hoch interessantes Objekt entdeckt, dessen wahre Natur noch geklärt werden muss. Die Meßinstrumente sind so empfindlich, dass sie registrieren können, wenn in einem Lichtermeer aus 10.000 Glühlampen fünf ausgeschaltet werden. Mit dieser Empfindlichkeit ist CoRoT technisch in der Lage einen Planeten zu entdecken, der einen 1,7-fachen Erdradius hat.


Zweiter Planet mit CoRoT endeckt  (Dezember 2007)
In den Meßdaten der dritten Beobachtungsperiode, von Mitte Mai bis Mitte Oktober, hat man einen zweiten neuen Planeten identifiziert. CoRoT-2b ist wiederum ein Gasriese: 1,4-mal größer und 3,5-mal schwerer als Jupiter. Seine durchschnittliche Dichte beträgt 1,5 g/ccm. In nur 1,7 Tagen umkreist er seinen Stern, der 800 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schlange liegt. Durch spektroskopische Nachfolgebeobachtungen mit bodengebundenen Teleskopen in Südfrankreich und Chile konnte die CoRoT-Messung als Transit eines Planeten bestätigt und damit seine Masse ermittelt werden.

  

CoRoT_Exo_2b_lightcurve


Lichtkurve des Zentralsterns von CoRoT-2b: Die Messung überdeckt den Zeitraum von 140 Tagen und weist 78 Transitereignisse im Abstand von knapp 2 Tagen auf.
Copyright: CNES


Mehr unter
http://solarsystem.dlr.de/HofW/nr/377/
http://www.esa.int/SPECIALS/COROT/SEMF0C2MDAF_1.html

Mai 2007: Erster Planet mit COROT entdeckt
Nach den ersten Monaten hat sich gezeigt, dass die Instrumente hervorragend arbeiten. Die ersten Messungen haben bestätigt, dass die Empfindlichkeit der Geräte ausreicht, um Gesteinsplaneten zu finden, die nur wenig größer als unsere Erde sind. Ende April 2007 hat COROT den ersten Planeten entdeckt. Dieser Planet mit dem Namen Corot-1b ist ein „heißer Jupiter“. Er umkreist seinen Zentralstern in nur 1,5 Tagen, nach ersten Schätzungen hat er etwa 1,3 so viel Masse wie Jupiter.


Lichtkurve des ersten Planeten, den COROT im April 2007 entdeckt hat. Quelle: CNES


Im Archiv der BEST-Messdaten zeigte sich, dass Corot-1b schon einmal im Dezember 2006 vom Boden beobachtet wurde. Eine Identifikation war aber nicht möglich, da nur eine Hälfte der Transitlichtkurve aufgezeichnet wurde. Solche Archivdaten und nachfolgende Bodenmessungen erweitern die Zeitbasis der COROT-Planeten und erleichtern die wissenschaftliche Interpretation. Allerdings ist die Qualität der bodengebundenen Messungen wegen der unvermeidbaren atmosphärischen Störungen mit BEST deutlich schlechter als die mit COROT http://solarsystem.dlr.de/HofW/nr/360/


Wissenschaftliche Ziele

  • Entdeckung von Planeten außerhalb des Sonnensystems mit der Transitmethode (Ähnlich wie bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Planet zwischen Beobachter und Stern und dunkelt ihn dadurch ab.)
  • Entdeckung von Sternenvibrationen (Astroseismologie wird seit vielen Jahren auch bei SOHO, dem Sonnenobservatorium der ESA, erfolgreich eingesetzt.)


Instrumente

  • Teleskop
  • Kamera
  • On-board-Computerprozessor

Das Teleskop ist ein Schiefspiegler, bestehend aus zwei Parabolspiegeln mit einer Fokallänge von 1,1 m und einem Blickfeld von 2,8 x 2,8 °. Es gibt 4 CCD-Array, zwei für den seismologischen Teil der Mission und zwei für die Exoplaneten-Suche. Im Exoplaneten-Kanal gibt es ein Prisma, so daß man die einfallende Strahlung der Sterne in drei Farben unterscheiden kann. Damit können bestimmte Fehlinterpretationen der Lichtkurven ausgesc hlossen werden. Vor dem Teleskop befindet sich ein Blendrohr, mit dem die Linse vor einfallendem Streulicht im hohen Maße abgeschirmt werden kann.


Missionsdaten

 Ziel  nach extrasolare Planeten mit der Transitmethode und Erkundung des Sterninneren mit Astroseismologie
 Start  27. 12. 2006 mit einer Soyuz-Fregat-Rakete vom Kosmodrom Baikonur, Kasachstan
 Dauer  3 Jahre
 Missionsphase  im Betrieb
 Orbit  zirkularer Polarorbit, Höhe 869 km


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