Das CASSE-Instrument wird mittels akustischer Methoden die Kometenoberfläche untersuchen. Dabei werden die Sohlen der Landerfüße, die Schallwellen in das Oberflächenmaterial einkoppeln und empfangen können, sowohl als Sender als auch als Empfänger benutzt. Das Landegestell der Kometenlandesonde Philae ist ein Dreibein, wobei jeder Fuß zwei Sohlen hat, die gegeneinander in der Höhe beweglich sind. Dadurch wird ein möglichst guter Kontakt mit der rauen Kometenoberfläche erzielt.
Das akustische Sende- und Empfangssystem von CASSE bietet zwei Messmöglichkeiten:
CASSE wurde am Institut für Raumsimulation entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Firma von Hoerner & Sulger (Elektronik) gebaut. Die verwendeten Transmitter wurden, angepasst an die erwartete Situation auf der Kometenoberfläche, durch das Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren der Fraunhofer-Gesellschaft (IZFP) in Saarbrücken konzipiert und gefertigt.
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