DIM - Dust Impact Monitor



 DIM Sensor: The three active sides with piezo plates are visible
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 Impact signal of an ice particle with a mass of 0.5 mg and a velocity of 1.83 ms-1
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(Sensor für Partikeleinschläge)

Der Dust Impact Monitor untersucht nicht direkt die Oberfläche des Kometen; vielmehr werden die Signale, die durch den Aufprall kometarer Teilchen auf einem Sensor-Würfel entstehen, registriert.

Bei der Sublimation der flüchtigen Stoffe auf der Kometenoberfläche - hauptsächlich Wassereis - werden Staub- und Eisteilchen von Mikrometer- bis Zentimetergröße mitgerissen. Reicht deren Startgeschwindigkeit nicht aus, um das Schwerefeld des Kometen zu verlassen, fallen die Teilchen wieder auf die Kometenoberfläche zurück.

Mit dem an der Oberseite von Philae befestigten Sensor-Würfel werden die auftreffenden Teilchen aus drei Richtungen mit Piezo-Platten registriert und das Signal in der Elektronik in Bezug auf seine Profilform (Amplitude und Kontaktdauer) analysiert. Aus diesen Daten und plausiblen Annahmen für die Teilchendichte können die Massen der Teilchen, ihre Geschwindigkeiten, Anzahl, Richtungsverteilung und der zeitliche Verlauf dieser Parameter ermittelt werden. Hieraus lassen sich wiederum Rückschlüsse auf die Startgeschwindigkeit der Teilchen, die mit der Entweichgeschwindigkeit und dem Fluss der Kometengase korreliert ist, ziehen.

DIM wurde am Forschungsinstitut für Atomenergie der ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) in Budapest entwickelt und gebaut. Es wird jetzt vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (Göttingen) betreut.

 

Eigenschaften von DIM

 

Messbereich:

 

Teilchenradien

0,2 bis 5 mm

Teilchenmassen

3 • 10-8 bis 5 • 10-4 kg

Teilchengeschwindigkeiten

0,25 bis 2 ms-1

Masse

405 g

Leistung

≤ 170 mW

 

Links:
Dust Impact Monitor (MPS)
Dust Impact Monitor (MTA-EK)


Contact
Klaus Seidensticker
German Aerospace Center

Institute of Planetary Research
, Asteroids and Comets
Tel: +49 2203 601-3104

Fax: +49 2203 61768

E-Mail: Klaus.Seidensticker@dlr.de
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