Luftfahrtforschung in der Europäischen Union

Nationale Kontaktstelle (NKS) Luftfahrtforschung



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Über die NKS

Die nationale Kontaktstelle wurde etabliert, um eine Vernetzung der luftfahrtbezogenen europäischen Fördermaßnahmen für die Luftfahrt- und Luftverkehrsforschung mit dem Luftfahrtforschungsprogramm der Bundesregierung und der beteiligten Länder sicherzustellen. Zur Umsetzung dieser Initiative des Koordinators für die Luft- und Raumfahrt hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie den Projektträger beauftragt, den Prozess der Planung und Vorbereitung von Forschungsvorhaben der EU zu unterstützen.

Aufgaben der NKS

Die Aufgabe der nationalen Kontaktstelle besteht in der Unterstützung deutschsprachiger Antragsteller für das Forschungsprogramm der Europäischen

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Kommission. Einschlägige deutschsprachige Firmen und Forschungseinrichtungen (dazu gehören auch Universitäten) sollen bei der Partnersuche und der Antragstellung unterstützt werden.

Der Aufgabenkatalog der Kontaktstelle Luftfahrtforschung umfasst u.a.:

  • Informationsverbreitung über den Themenbereich Luftfahrt/ATM sowie Evaluierung der deutschen Beteiligung
  • neutrale fachliche und administrative Beratung für deutschsprachige Antragsteller und Interessenten
  • Koordinierung/Abstimmung luftfahrtrelevanter Belange in benachbarten thematischen EU-Programmen
  • Begleitung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Forschungsprogramms
  • Unterstützung der Amtsseite in allen fachlichen und administrativen Fragen

Aktuelles zum Rahmenprogramm

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Auf den Cordis-Seiten finden Sie Informationen für die Förderprogramme der EU-Kommission. Alle wesentlichen Informationen für eine Antragstellung können hier abgerufen werden. Zusätzlich hierzu gibt es eine Liste von Links zum 7. Forschungsrahmenprogramm, aber auch zu allgemeinen Informationsstellen auf nationaler und internationaler Ebene.

7. Forschungsrahmenprogramm

Die Aktivitäten der Europäischen Union zur Förderung von Forschungs- und forschungsrelevanten Aktivitäten werden seit 1984 in

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den so genannten Europäischen Forschungsrahmenprogrammen gebündelt. Derzeit läuft das 7. FRP, welches sich von 2007 – 2013 erstreckt. Für die Luftfahrt, die einen wesentlichen Teil des Bereiches Kooperation/Transport repräsentiert, werden über die Laufzeit verteilt mehrere Ausschreibungen (Calls) stattfinden. Die Aufrufe AAT-2007 und AAT-2008 sind bereits ausgeschrieben worden. Der aktuelle Aufruf für das Jahr 2010 ist geschlossen und befindet sich in der Evaluierung. Der nächste Aufruf für das Jahr 2011 wird voraussichtlich Ende Juli 2010 bekannt gegeben.

Einmalige Registrierung zur vereinfachten Antragstellung

Die Kommission hat ein Verfahren vorbereitet, mit dem es Antragstellern erleichtert wird, sich als Unternehmen zu identifizieren. Hierfür ist eine einmalige Registrierung notwendig (über Unique Registration Facility (URF), den Sie über den rechts aufgeführten Link erreichen). Dort bekommt ein Unternehmen einen sogenannten PIC mit dem spätere Identifizierungen möglich werden. Genauere Informationen zur Vorgehensweise entnehmen Sie bitte der "FP-7 Quick Info"!

Joint Technology Initiative – Clean Sky

Logo Cleansky
Ein Instrument im 7. Forschungsrahmenprogramm stellen die Joint Technology Initiatives als Level 3 Vorhaben da. Insgesamt existieren sechs JTIs im gesamten 7. FRP. Eines davon nennt sich Clean Sky und behandelt neue Technologien im Luftfahrzeugbau. Der Hintergrund zu JTIs liegt in der Integration verschiedener Technologien aus vorhergehenden IPs oder Level 2 Vorhaben um daraus demonstrieren zu können, dass neue Technologien im modernen Luftfahrzeugbau einsetzbar sind. Es werden alle Bereiche der Luftfahrtforschung abgedeckt. Clean Sky verfügt über ein Gesamtbudget von bis zu 1,6 Milliarden Euro und ist damit weltweit das größte, einzelne Forschungsvorhaben in der Luftfahrtforschung. Das JTI Clean Sky erstreckt sich über eine Laufzeit von 2007 – 2013 und wird seit Ende 2009 regelmäßig Ausschreibungen durchführen, zu denen sich jede Forschung betreibende Einrichtung bewerben kann. Dies erfolgt analog zum Forschungsrahmenprogramm über Cordis. Hinweise und Informationen stehen auf der rechten Seite zur Verfügung, ebenso wie auf der Homepage von Clean Sky.


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