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05.01.2016

Aktuelles aus dem BMBF-Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung

Save-the-Date: Abschlusstagung des Forschungsschwerpunkts 'Professionalisierung des pädagogischen Personals

Save-the-Date: Abschlusstagung des Forschungsschwerpunkts "Professionalisierung des pädagogischen Personals"

Am 25. und 26. Februar 2016 findet in Berlin die Abschlusstagung des Forschungsschwerpunktes "Entwicklung von Professionalität des pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen (ProPäda)" statt. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie eine gute Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis aussehen kann. Darüber hinaus stellen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgewählte Ergebnisse aus den Forschungsprojekten vor, die das BMBF seit 2009 im Rahmen des Schwerpunkts fördert. Zielgruppe der Veranstaltung sind sowohl Forscherinnen und Forscher als auch politische sowie praxisorientierte Akteure im Bildungswesen.

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Save-the-Date: Tagung Bildungsforschung 2016

Save-the-Date: Tagung Bildungsforschung 2016

Zur dritten Tagung "Bildungsforschung 2020" lädt das Bundesbildungsministerium interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Bildungspraxis am 17. und 18. November 2016 nach Berlin ein. Im Mittelpunkt der Tagung wird die Frage stehen, wie Bildungsforschung zur Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen kann. Weitere Informationen zum Programm folgen in Kürze.

Sprachentwicklung so früh wie möglich fördern

Sprachentwicklung so früh wie möglich fördern

Was können pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Eltern tun, um die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder bestmöglich zu fördern? Diese und viele weitere Fragen erörterten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der Abschlusstagung des BMBF-Forschungsschwerpunkts "Sprachförderung und Sprachdiagnostik" (FiSS) in Hamburg. Nach rund sechs Jahren intensiver Forschungsarbeit stellten knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den geförderten Vorhaben ihre Forschungsergebnisse vor und zogen Bilanz. In ihrer zweiten Laufzeit gelang der Initiative der Brückenschlag von der anwendungsbezogenen Grundlagenforschung hin zur Überprüfung der Ergebnisse in der Bildungspraxis. Zu diesen Ergebnissen zählen etwa ein Coaching für pädagogische Fachkräfte zur Verbesserung der Wirksamkeit des Dialogischen Lesens, Aufgaben zur Erfassung schulisch relevanter Sprachkompetenzen bei Grundschulkindern und ein Elterntraining zur Schlüsselkompetenz "Mündliches und schriftliches Argumentieren". Die Forschungsvorhaben wurden unter der Leitung von Angelika Redder koordiniert. Die wichtigsten Ergebnisse der 38 FiSS-Projekte fasst der soeben erschienene Sammelband der Koordinierungsstelle zusammen.

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Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse optimal fördern

Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse optimal fördern

In Deutschland ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ohne Kenntnisse der deutschen Sprache eine Kindertagesstätte oder Schule besuchen, durch die Zuwanderung von Flüchtlingen in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Wie werden diese Schülerinnen und Schüler - sogenannte Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger - an den Schulen aufgenommen? Wie integriert man Kinder ohne Deutschkenntnisse in den Alltag einer Kindertagesstätte? Wie lässt sich die Sprachförderung in Kitas und Schulen für diese Kinder und Jugendlichen optimal gestalten? Diese und viele weitere aktuelle Fragen zum Thema Sprachbildung und Sprachförderung bearbeitet die Bund-Länder-Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS). In einer integrierten Fortbildungsreihe für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können frühpädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte Kompetenzen zum Thema Seiteneinstieg in Zusammenhang mit Maßnahmen zur Sprachförderung und Sprachbildung berufsbegleitend erwerben. Eine bereits bestehende praxisorientierte Fortbildungsreihe zum Thema Seiteneinstieg widmet sich der Frage, wie der Übergang in den Regelunterricht gelingen kann, ebenso wie die weitere Förderung. Aktuell setzen im Rahmen von BiSS insgesamt 77 Schulen aus sechs Bundesländern entsprechende Sprachförderkonzepte um. Ein vom BMBF finanziertes BiSS-Evaluationsprojekt befasst sich mit Konzepten zur Förderung von Jugendlichen ohne Deutschkenntnisse in der Sekundarstufe I. Diese prozessbegleitende Evaluation dient dazu, ein gleichermaßen wissenschaftlich fundiertes und praxistaugliches Konzept für die schulische Integration von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern an Schulen der Sekundarstufe I in Deutschland zu entwickeln.

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Professionelle Erzieher und Erzieherinnen für die bestmögliche Betreuung

Kompetenzentwicklung von KiTa-Fachkräften

Wer entscheidet sich aus welchem Grund für eine Tätigkeit in einer KiTa? Wie entwickeln sich die Kompetenzen angehender Fachkräfte in der Ausbildung an Fachschulen und Hochschulen sowie in den ersten Jahren einer KiTa-Tätigkeit? Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Ausbildungs- bzw. Studienprofil und der Kompetenzentwicklung der Fachkräfte? Diese Fragen beantwortete das BMBF-geförderte Projekt "Ausbildung und Verlauf von Erzieherinnen-Merkmalen" (AVE) bei seiner Abschlusstagung in Frankfurt am Main. Über eine Projektlaufzeit von sechs Jahren untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in zwei Längsschnittstudien die berufliche Motivation, Überzeugungen, das Wissen und personenspezifische Hintergrundmerkmale von rund 1600 angehenden Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen und Kindheitspädagoginnen und -pädagogen an Hochschulen. Die AVE-Studie zeigt unter anderem, dass die Studierenden - im Vergleich zu den Fachschülerinnen und -schülern - in Bezug auf ihre berufliche Entscheidung eher unsicher sind, bei beiden Gruppen jedoch intrinsische Anreize für die Berufsentscheidung ausschlaggebend sind. Im Laufe der Ausbildung an Fachschulen und Hochschulen entwickeln sich selbst eingeschätzte Kompetenzen, berufliche Orientierungen, aber auch das objektiv erfasste sprachbezogene Wissen der angehenden Fachkräfte. Während die Fachschülerinnen und -schüler ihre eigenen Kompetenzen höher einschätzen als die Studierenden, weisen letztere ein höheres Maß an sprachbezogenem professionellen Wissen, sprachbezogener Diagnosekompetenz und Wissenschaftsorientierung auf. Der Erwerb sprachbezogenen Wissens ist bei den Studierenden besonders groß, die einen kindheitspädagogischen Studiengang mit höheren entsprechenden Ausbildungsanteilen studierten. Beim Berufseintritt in einer KiTa erleben die Fachkräfte keinen "Praxisschock", Orientierungen und Einstellungen entwickeln sich jedoch in den ersten Jahren einer KiTa-Tätigkeit weiter. Mit seinen empirischen Ergebnissen kann das Projekt zur Kompetenzentwicklung von KiTa-Fachkräften und zu einer evidenzbasierten Planung von Ausbildungs- und Studiengängen beitragen und dadurch helfen, die Qualität in Institutionen der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung zu steigern.

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Das Bildungssystem mit gezielter Steuerung verbessern

Das Bildungssystem mit gezielter Steuerung verbessern

Zur Präsentation der Zwischenergebnisse aus der zweiten Förderphase lud die Koordinierungsstelle des BMBF-geförderten Forschungsschwerpunkts "Steuerung im Bildungssystem" (SteBis) im Oktober nach Berlin ein. Rund 30 Bildungsforscherinnen und Bildungsforscher diskutierten unter anderem, welche Rolle Schulabschlussnoten beim Einstieg ins Berufsleben spielen und wie viel Einfluss Schulleiterinnen und Schulleiter auf den Lernerfolg ihrer Schülerinnen und Schüler haben. Ziel des Forschungsschwerpunkts ist es, die Qualität des Bildungssystems mithilfe neuer Steuerungsinstrumente stetig zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise wissenschaftliche Untersuchungen auf Grundlage der von den Ländern eingeführten Bildungsstandards und darauf bezogener Lernstandserhebungen. Einen direkten Einblick in ihre Forschung gewähren die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Youtube-Kanal der SteBis-Koordinierungsstelle.

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Tagungsband zu evidenzbasierter Praxis und Politik in der Frühpädagogik

Tagungsband zu evidenzbasierter Praxis und Politik in der Frühpädagogik

Wissenschaftliche Fakten sind elementar, um über frühpädagogische Praxis zu reflektieren. Doch wie kann es gelingen, Forschungsergebnisse nachhaltig in der Praxis umzusetzen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die BMBF-geförderte Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler "Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik", deren Ergebnisse in einem Tagungsband dokumentiert wurden. Im Mittelpunkt der Dokumentation, die von nationalen und internationalen Experten und Expertinnen gemeinsam gestaltet wurde, stehen die Professionalisierung und Organisationsentwicklung im frühpädagogischen Feld sowie die Frage, wie man Bildungsprozesse in Kindertagesstätten gestalten kann.

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Was macht eigentlich ... das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)?

Was macht eigentlich ... das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)?

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) ist ein Forschungsinstitut im Bereich der Bildungsforschung mit Standorten in Frankfurt am Main und Berlin. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Darüber hinaus unterstützt das Institut Forschung, Politik und Praxis im Bildungsbereich durch wissenschaftliche Infrastruktur. Innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung bringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIPF ihre Expertise in unterschiedlichen Forschungsprojekten ein. Beispielsweise werden Projekte in den Förderschwerpunkten "Sprachlicher Bildung und Mehrsprachigkeit" oder "Chancengerechtigkeit und Teilhabe" durchgeführt. Das DIPF koordiniert den Verbund "Forschungsdaten Bildung". Als Serviceaufgabe für die Wissenschaft archiviert das DIPF die qualitativen Daten, insbesondere audiovisuelle Daten, beispielsweise Unterrichtsvideos, und bereitet diese auf. Außerdem übernimmt es den Aufbau einer gemeinsamen Verwaltungsdatenbank. Damit kann der Austausch von wissenschaftlichen Daten optimal gesteuert und dokumentiert werden.

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E-Mail: ebf@dlr.de
Web: http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de

Bildnachweise:
Beitrag 2: BMBF
Beitrag 3: contrastwerkstatt – Fotolia
Beitrag 7: Nachwuchsveranstaltung „Evidenzbasierte Praxis und Politik in der Frühpädagogik“


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