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Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Juni 2016

Aktuelles aus dem BMBF-Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung

Save the Date: Dritte Tagung Bildungsforschung am 17./18. November in Berlin

"Potenziale erkennen. Perspektiven eröffnen. Wissen schaffen."

Bildungspraxis und -politik mit fundierter und anwendungsnaher Forschung zu unterstützen, um aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen - das ist das Ziel der dritten Tagung "Bildungsforschung 2020", in diesem Jahr mit dem Fokus "Potenziale erkennen. Perspektiven eröffnen. Wissen schaffen". Am 17. und 18. November 2016 wird die Tagung in Berlin im Hotel Estrel stattfinden. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

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Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung der Forschung zu "Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung"

Inklusive Bildung - also gemeinsame Lehr-Lern-Prozesse von Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen - ist eines der zentralen Anliegen der aktuellen Bildungspolitik. Deshalb fördert das BMBF Forschungsprojekte, die den Blick auf die Aus- und Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen beziehungsweise die Qualität ihrer Qualifizierung für inklusive Bildung richten. Inklusive Bildung ist die Grundlage für persönliche Entwicklung, soziale Teilhabe und Zugang zum Arbeitsleben für behinderte und nicht behinderte Menschen. Die Qualifizierung des pädagogischen Personals für inklusive Bildung spielt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle. Das Wissen, die Kompetenz und das professionelle Handeln der Pädagogen und Pädagoginnen sind zentrale Voraussetzungen für die Lernerfolge behinderter und nicht behinderter Lernender. Die zukünftigen Projekte sollen notwendige Anpassungen der Standards in der Aus- und Fortbildung von Fachkräften ermöglichen.

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Wissenschaftlichen Nachwuchs interdisziplinär fördern

Im Januar 2016 diskutierten die Fellows des Kollegs für interdisziplinäre Bildungsforschung (College for Interdisciplinary Educational Research (CIDER)) mit internationalen Experten über sozial-politische Themen auf der ersten internationalen CIDER-Konferenz in Berlin. Das Kolleg unterstützt ausgewählte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in der Bildungsforschung bei deren Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland erörterten Themen wie Ungleichheiten bei den Bildungsübergängen, die Messung von kognitiven und nicht kognitiven Bildungsprozessen sowie Auswirkungen von Lern-behinderungen und qualitätsförderliche Aspekte frühkindlicher Bildung. Ein weiterer Fokus lag auf der Frage, wie Flüchtlingskinder am Bildungssystem partizipieren können. Im April 2016 begrüßte das Kolleg 30 neue Fellows, die sich nun international stärker vernetzen und ihre eigenständige Forschung vorantreiben können. Das CIDER-Projekt ist ein wichtiger Baustein im Bereich der Förderung einer interdisziplinären Bildungsforschung durch das BMBF. Das Kolleg wird ergänzend zum BMBF von der Leibniz-Gemeinschaft und der Jacobs Foundation unterstützt.

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Pädagogisches Personal mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse besser ausbilden

Von Videos für Lehrerinnen und Lehrern zum besseren Umgang mit Störungen im Unterricht bis zu Studien zur Motivation von Lehrenden und der Frage, wie sie sich auf die Lernziele von Schülerinnen und Schülern auswirkt - diese und viele weitere Themen standen im Fokus der Abschlusstagung des Forschungsschwerpunkts "Entwicklung von Professionalität pädagogischen Personals in Bildungseinrichtungen" (Propäda), die Ende Februar in Berlin stattfand. Ausgehend von Projektpräsentationen diskutierten unter der Leitung von Prof. Cornelia Gräsel von der Koordinierungsstelle des Schwerpunkts ProPäda Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Vertreterinnen und Vertretern von Bildungsadministration, -praxis und -politik übergreifende Transferfragen: Wie kann ein erfolgreicher Austausch von Projektergebnissen zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis gelingen? Wie kann die Verbreitung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit sichergestellt werden? Die Diskussion zeigte ein großes Spannungsfeld zwischen praxisorientierten Bedarfen und den Anforderungen von empirisch basierten Forschungsdesigns auf. Gleichzeitig verdeutlichten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auch die Chancen und Möglichkeiten von anwendungsorientierter Grundlagenforschung sowie von Forschungsansätzen, mit denen die Gelingensbedingungen effektiven pädagogischen Handelns analysiert werden können. Im Grundsatz waren sich am Ende der Tagung alle Anwesenden einig, dass eine Kooperation mit der Praxis nicht erst am Projektende stattfinden sollte. Eine "gelegte Zusammenarbeit im Projekt" fördert den Transfer der Ergebnisse.

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4. Jahrestagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) in Berlin

Unter dem Motto "Erwartungswidriger Bildungserfolg über die Lebensspanne" diskutierten im März mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der diesjährigen Tagung der GEBF die Befunde der empirischen Bildungsforschung aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Im Zentrum der Tagung standen die Fragen, wie Bildungsprozesse gelingen können und welche Möglichkeiten der Unterstützung es gerade unter schwierigen Bedingungen gibt. Neben einschlägigen internationalen Keynotes beleuchteten verschiedene Symposien das Tagungsmotto aus der Perspektive der frühkindlichen Bildung, der Schule, der Hochschule und der beruflichen Bildung sowie unter forschungsmethodischen Aspekten. Übergreifend wurden Fragen nach der gelingenden Kommunikation zwischen Wissenschaft und Praxis diskutiert. Auch in diesem Jahr waren auf der GEBF wieder viele BMBF-geförderte Bildungsforscherinnen und -forscher vertreten.

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25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

"Räume für Bildung. Räume der Bildung" lautete das Motto des 25. Kongresses, zu dem die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) im März nach Kassel einlud. Rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in mehr als 200 Symposien, Arbeitsgruppen und Forschungsforen zentrale gesellschaftliche Herausforderung wie Flucht und Migration, Bildungsungleichheit, Inklusion und Digitalisierung von Lernwelten. In den einzelnen vorgestellten Studien und Forschungsarbeiten zeigte sich eine große methodische Breite. Neben der BMBF-geförderten "Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen - StEG" wurden auch Vorhaben der BMBF-Initiative ASCOT und der BMBF-Förderlinie "Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Einrichtungen" vorgestellt und diskutiert. Im Rahmen der BMBF-geförderten DGfE-Summer School erhalten Nachwuchsforscherinnen und -forscher darüber hinaus im Juli 2016 die Möglichkeit, ihr methodisches Fachwissen zu vertiefen.

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Was macht eigentlich ... das IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, Humboldt-Universität zu Berlin

Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen ist eine wissenschaftliche Einrichtung der deutschen Bundesländer. Es unterstützt diese bei der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im allgemeinbildenden Schulsystem. Kernanliegen ist insbesondere die Weiterentwicklung der Bildungsstandards. Als ein Institut in dem vom BMBF-geförderten Verbundvorhaben "Forschungsdaten Bildung" verantwortet es die Archivierung, Aufbereitung und Verfügbarmachung ausgewählter Kompetenztestdaten. Darüber hinaus wirkt es als Konsortialpartner an dem vom BMBF geförderten wissenschaftlichen Trägerkonsortium des Bund-Länder-Programms "Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS)" mit. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen ist an der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt.

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Web: http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de

Bildnachweise:
Beitrag 1: BMBF/F.Schweizer - STAGEVIEW.de
Beitrag 4: ProPäda: contrastwerkstatt - fotolia


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