i-mpuls JMD



Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) entwickelt und implementiert der Projektträger im DLR ein einheitliches Verfahren zur Dokumentation der individuellen Integrationsförderung sowie der Netzwerk- und Gruppenarbeit der Jugendmigrationsdienste. Die Jugendmigrationsdienste (JMD) unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren bei der sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integration. Derzeit nehmen bundesweit mehr als 400 JMD diese Aufgaben wahr, beraten Jugendliche und betreuen sie im Case Management. Die webbasierte Dokumentationssoftware „i-mpuls JMD“ wird zunächst in einer Pilotphase mit 12 JMD erprobt und dann in einer für die JMD optimierten Form flächendeckend eingeführt.

Förderung
Das Programm „Jugendmigrationsdienste“ und die Entwicklung von i-mpuls JMD werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Über mpuls
mpuls ist eine Freie Software zur Verwaltung elektronischer Fallakten, die im Rahmen verschiedener Programme durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wurde.

Auf der Basis von mpuls existieren aktuell die Fachanwendungen WASKA (Kompetenzagenturen), WASKO (Schulverweigerung - Die 2. Chance) und i-mpuls JMD (Jugendmigrationsdienste).Das Konzept der Freien Software (sie darf für jeden Zweck verwendet, studiert, bearbeitet und in ursprünglicher oder veränderter Form weiterverbreitet werden) erlaubt offene und transparente Ergänzung von Funktionalitäten, die bei Bedarf auch in anderen Fachanwendungen genutzt werden können. mpuls die eine Basisanwendung, die mittels des integrierten Formulareditors für unterschiedliche Bereiche angepasst werden kann.

Die Freiheit und Offenheit der Software bezieht sich selbstverständlich nicht auf die damit verarbeiteten Daten. Diese werden in mpuls auf hohem Sicherheitsniveau geschützt - was durch die Offenheit der Software prüfbar ist.

Zu den möglichen Einsatzfeldern von mpuls zählen:

  • Kinder- und Jugendhilfe (für Hilfe- und Förder- und Integrationspläne),
  • Bildung (für Qualifizierungspläne, Übergangsmanagement und Bildungsmonitoring),
  • Arbeitsförderung und Sozialhilfe (für Eingliederungsvereinbarungen),
  • Gesundheitswesen (für Patientenakten und zur Pflegedokumentation),
  • Statistik und Berichtswesen (in lokalen wie auch überregionalen Zusammenhängen),
  • Projekt- und Programm-Monitoring (z.B. zur Unterstützung des ESF-Stammblattverfahrens).

Einen ausführlichen Bericht über den Einsatz von mpuls WASKA im Rahmen des Programms „Kompetenzagenturen“ finden Sie im Werkstattbericht 2008 unter http://www.kompetenzagenturen.de/das_programm_kompetenzagenturen

Umsetzung Fachliche Entwicklung von „i-mpuls JMD“ wird durch den Projektträger im DLR realisiert. Design und Implementation der Software durch die Intevation GmbH: Frank Koormann (Projektleitung), Sascha Teichmann, Torsten Irländer, Bernhard Herzog und Roland Geider unterstützt durch Bernhard Reiter, Benjamin Kirschner, Katharina Schütze, Alexander Schäfer und Sascha Wilde.

Fallakte i-mpuls JMD


Kontakt
Dr. Olga Burkova
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Projektträger im DLR
, Bildungsforschung, Integration, Genderforschung
Tel: +49 228 3821-1505

E-Mail: Olga.Burkova@dlr.de, jmd@dlr.de
URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/pt/desktopdefault.aspx/tabid-6773/11121_read-25348/