Die Förderlinie „Wissenschaftsökonomie“ ist Teil des BMBF-Förderschwerpunkts „Hochschulforschung“. Ihr Ziel ist die Stärkung und Erweiterung von wirtschaftswissenschaftlicher Forschungskapazität und empirischen Grundlagen zum Themenfeld Wissenschaft. Hier steht besonders das „Subsystem Hochschule“ im Fokus, dem in seiner Doppelfunktion als tertiärem Bildungsanbieter und gleichzeitig Forschung betreibenden Bereich eine besondere Bedeutung und Verantwortung zukommt. Gefördert werden Vorhaben, die mit theoretischen und empirischen Analysen dazu beitragen, die der Wissenschaft zugrunde liegenden Investitionsprozesse und deren Steuerung aus volkswirtschaftlicher Sicht zu analysieren und zu optimieren. Andere Vorhaben untersuchen Ziele und Mittel, Nutzen und Kosten von Wissenschaft für die beteiligten Mittelgeber, sowie für die Forschenden, Studierenden und die Volkswirtschaft, um unter anderem Aussagen zur optimalen Ausstattung, Standortwahl und Finanzierung von Hochschulen ableiten zu können. Zwischen März und August 2011 haben 20 Vorhaben mit insgesamt 29 Verbundpartnern die Arbeit aufgenommen.
Die folgende Veranstaltung wird als begleitende Maßnahmen vom BMBF und dem Projektträger initiiert. Ziele sind die Vernetzung der Akteure sowie der Austausch über Forschungsthemen und -methoden:- Auftaktveranstaltung „Wissenschaftsökonomie“ am 31.05. und 01.06.2012 am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Den Eröffnungsvortrag hält Paula Stephan Ph.D., Georgia State University, Atlanta (USA) zum Thema „Economics of Science: Robust Findings, Open Questions and Lines for New Research“; weitere Vortragsthemen sind „Universitäten als Unternehmen“, „Humankapitalinvestitionen an Hochschulen“ sowie „Steuerungswirkungen der Hochschulfinanzierung“. Weitere Informationen unter http://www.zew.de/wissenschaftsoekonomie2012