Innovationsorientierung der Forschung



Die bisherige Förderung hat gezeigt, dass Wissens- und Technologietransfer in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor besonderen Herausforderungen steht. Das zu bearbeitende Themenfeld ist bislang kaum strukturiert und sehr breit. Durch die Fördermaßnahmen wurde der Aufbau von Strukturen zur systematischen Aufbereitung von Patentportfolios, der Verknüpfung von Vermarktungsideen der Wissenschaft mit professionellen, externen Dienstleistern bis hin zur Entwicklung von übergreifend einsetzbaren Tools für Verwertung in verschiedenen Fachgebieten unterstützt.

Durch eine systematische Auswertung von Erfolgsbedingungen für den Einsatz externen, hoch qualifizierten Managements bei Ausgründungsvorbereitungen, werden gezielt notwendige Voraussetzungen für das Gelingen identifiziert und in best-practice-Beispielen umgesetzt.

Die Förderung der Bildung von Transfernetzwerken war für die Institute der Leibniz-Gemeinschaft impulsgebend für eine neue Form der verwertungsorientierten Netzwerkbildung. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden weiter genutzt und bilden einen integralen Bestandteil in vergleichbaren weiteren Projekten der Leibniz-Institute.

In der bilateralen Zusammenarbeit (FhG/ Deutschland-Carnot/ Frankreich) wurde die Verwertung systematisch in die einzelnen Projekte eingebunden. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung von Verwertung werden auch unkonventionelle Wege beschritten, z. B. wenn es darum geht, die Innovationsfähigkeit durch interdisziplinäre Ansätze für Außenstehende nachvollziehbar zu machen.

Neue Instrumente der Verwertung und das Beschreiten von bisher wenig der Verwertung nahen Fachgebieten gründen einen Werkzeugkasten für zukünftige Verbesserungen von Verwertungsstrukturen in wissenschaftlichen Einrichtungen. So wird eine Methode der Eigeneinschätzung der Innovationsfähigkeit Ansatzpunkte für Verwertungspotenziale aufzeigen. Die Konzeptentwicklung zu Verwertungsmodellen in sozial- und geisteswissenschaftlichen Fachgebieten wird neuartige Wege und Potenziale der Verwertung aufzeigen und darüber hinaus auch die Sensibilität bzgl. der Verwertungspotenziale wecken.


Kontakt
Mario Dompke
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Projektträger im DLR
, Innovationsorientierung der Forschung
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