Besonders hervorgehoben wurde die aktuelle Entwicklung der Nachwuchsförderung für die Forschung und Entwicklung und die Bedeutung der Schoollabs für die DLR-Standorte.
Im Informationsrundgang informierte sich die Besuchergruppe über die neue Forschungseinrichtung :envihab des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Prof. Dr. Bernhard Koch, stellvertretender Leiter des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, stellte diese bislang einzigartige Anlage vor. „Nach Fertigstellung im nächsten Jahr wird sich :envihab mit komplexen Fragestellungen eines Lebenserhaltungssystems und der Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aus medizinischer, biologischer und psychologischer Sicht beschäftigen“, so Koch.
Im Europäischen Astronautentrainingszentrum erläuterte Dr. Hans Bolender, Leiter der Trainingsabteilung, die Herausforderungen der bemannten Raumfahrt im Hinblick auf neue Raumtransportsysteme nach dem Einstellen der Space Shuttle Flüge und wies dabei auf die Bedeutung des europäischen Automated Transfer Vehicle (ATV), mit dem Europa einen eigenen Zugang zur Internationalen Raumstation ISS für Frachttransporte unterhält. Zusätzlich erhielten die Besucher einen Einblick in das Training der Europäischen Astronauten bei einem Rundgang in der Simulator-Halle des EAC.
Ebenfalls besuchte Frau Dr. Wieland das Institut für Werkstoff-Forschung, dessen Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung von neuen Werkstoff-lösungen und deren Verarbeitungstechniken für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, in der Energietechnik und in der Fahrzeugtechnik liegt. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Heinz Voggenreiter, dem Leiter des Instituts für Werkstoff-Forschung, besichtigte Frau Dr. Wieland die „TEG-Line“, in der prototypische thermoelektrische Generatoren vom Pulver bis zum Prototyp hergestellt werden können, sowie das Beschichtungszentrum der Einrichtung, dass das DLR in die Lage versetzt neuen Herausforderungen in der Turbine, wie niedrigere Schadstoff-Emissionen, geringerer Treibstoffverbrauch und längere Komponentenlebensdauer bei gleichzeitiger Kostenreduktion gerecht zu werden.