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DLR unterstützt deutsche Delegation bei Europäischer Internationaler Weltraumkonferenz (EIWK)



 Mdb Klaus-Peter Willsch und MdB Uwe Beckmeyer während des ersten Konferenztages
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Von Sonntag, 21. Oktober 2012, bis Dienstag, 23. Oktober 2012, trafen sich Parlamentarier nationaler Parlamente, die sich mit Raumfahrt beschäftigen, unter polnischer Präsidentschaft zur Jahrestagung der Europäischen Interparlamentarischen Weltraumkonferenz (EIWK) im Seijm in Warschau.

Die EIWK wurde im Jahre 1999 als permanentes Forum des interparlamentarischen Austauschs eingerichtet. Seit Annahme der neuen Charta im Jahre 2011, formen die drei aufeinander folgenden Präsidentschaften ein Trio. Deutschland hatte 2011 die Präsidentschaft inne und bildet 2012 gemeinsam mit Polen und Belgien das Trio. Bei der Jahrestagung wurde Deutschland durch die beiden Abgeordneten Klaus-Peter Willsch MdB und Uwe Beckmeyer MdB repräsentiert. Die deutsche Delegation unter dem Vorsitz von MdB Klaus-Peter Willsch wurde sowohl inhaltlich als auch organisatorisch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vor Ort unterstützt.

„Die Raumfahrt ist für Europa so wichtig wie nie zuvor“, so Vittorio Prodi MdEP, Vorsitzender der Sky and Space Group des Europäischen Parlaments in seinem Grußwort. Galileo sei dabei als positives Beispiel der europäischen Zusammenarbeit zu sehen. Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der ESA, schloss sich diesem Grußwort an und betonte, die ESA sei mit Polen mit Sicherheit stärker als zuvor („ESA is certainly stronger with Poland than before“).

 MdB Willsch moderiert gemeinsam mit seinen Trio-Kollegen Boguslaw Wontor (Polen) und Dominique Tilman (Belgien).
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Polen hat am 13. September 2012 das Abkommen über den Beitritt zum ESA-Übereinkommen unterzeichnet und wird durch diesen entscheidenden Schritt in seinen Beziehungen zur Europäischen Weltraumorganisation nun 20. Mitgliedstaat der ESA. Während der ILA Berlin Air Show 2012, bei der Polen das offizielle Partnerland war, haben das DLR und das Raumfahrtforschungszentrums CBK der Polnischen Akademie der Wissenschaften zudem  eine Absichtserklärung für die erste bilaterale Satellitenmission unterzeichnet. Im Rahmen der sogenannten "German-Polish Formation Flying Technology Demonstration Mission", einer Technologiedemonstration, sollen im Jahr 2016 zwei Kleinsatelliten im engen Formationsflug im All kreisen.

Im Rahmen des Austauschs mit den anderen Parlamentariern hat Klaus-Peter Willsch MdB, Vorsitzender des Parlamentsgruppe Luft- und Raumfahrt und Leiter der deutschen Delegation, die deutschen Programme zur Nachwuchsförderung in der Raumfahrt präsentiert.

 Impressionen der Konferenz
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Neben Themen wie EU und ESA, Raumfahrt und die EU, und polnischer Raumfahrt Sektor und Strategie, bildete Nachhaltigkeit den Mittelpunkt der Diskussionen der diesjährigen Jahrestagung. In diesem Zusammenhang stellte Prof. Dr. Kai-Uwe Schrogl, Leiter ESA Policy, den bereits während des Workshops in Krakau diskutierten, Nachhaltigkeitspreis vor. Dieser richtet sich an Nachwuchskräfte unter 30 Jahren mit weniger als 3 Jahren Berufserfahrung.

Am zweiten und abschließenden Konferenztag stimmten die anwesenden Vollmitglieder der EIWK zum Beitritt von Estland zu und verabschiedeten die 14. Resolution. Die Resolution wird dieses Jahr durch eine separate Deklaration komplementiert, in der sich die Mitglieder für einen positiven Erfolg der im November in Neapel stattfindenden ESA-Ministerratskonferenz aussprechen.

Im kommenden Jahr wird Belgien die Präsidentschaft übernehmen, 2014 Frankreich, so dass Deutschland zum Ende 2012 die Trio-Präsidentschaft abgibt. Die unter der belgischen Präsidentschaft stattfindende Jahrestagung 2013 wird sich voraussichtlich mit dem Thema Jugend und Nachwuchsförderung beschäftigen.

 

 

 Die Teilnehmer der 14. Europäischen Interparlamentarischen Weltraumkonferenz während der Jahrestagung in Warschau.
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 Die Trio-Präsidentschaft eröffnet den Abendempfang. V.l.n.r.: Dominique Tilman (Belgien), Boguslaw Wontor (Polen) und MdB Klaus-Peter Willsch
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 MdB Klaus-Peter Willsch im Gespräch mit hochrangigen Rednern aus Politik und Wirtschaft im Rahmen der 14. EIWK Jahrestagung.
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Kontakt
Bernhard Fuhrmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

Tel: +49 2203 601-4050

Mobil: +49 172 29 32 177

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Bernhard.Fuhrmann@dlr.de
Nina-Louisa Remuß
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Politik-und Wirtschaftsbeziehungen

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Fax: +49 30 67055-475

E-Mail: nina-louisa.remuss@dlr.de
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