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Energieschub aus Nordrhein-Westfalen - Politiker der NRW-Grünen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Köln-Porz



 Die Delegation der Grünen und des DLR: Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Katrin Uhlig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Grünen im NRW-Landtag, Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems MdL, Energiepolitische Sprecherin der Grünen und Dipl.-Ing.  Reiner Priggen MDL, Fraktionsvorsitzender der Grünen, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Verkehr und Energie, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter DLR-Technologiemarketing und Leiter des Standortes Köln des DLR (v.l.)
zum Bild Die Delegation der Grünen und des DLR: Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Katrin Uhlig, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Grünen im NRW-Landtag, Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems MdL, Energiepolitische Sprecherin der Grünen und Dipl.-Ing. Reiner Priggen MDL, Fraktionsvorsitzender der Grünen, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Verkehr und Energie, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter DLR-Technologiemarketing und Leiter des Standortes Köln des DLR (v.l.)
„Das ist wirklich gut angelegtes Geld.“ Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, Reiner Priggen, neigt nicht zu Übertreibungen: Am 22. April zeigten sich der Diplomingenieur Reiner Priggen, die energiepolitische Sprecherin der Grünen, Wibke Brems, ebenfalls diplomierte Ingenieurin, sowie Katrin Uhlig, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Grünen im Landtag, vom DLR und seinen Leistungen sichtlich beeindruckt. Für den Besuch hatten sie sich ausführlich Zeit genommen. Kern der Präsentation des DLR bildete die Energietechnik, von der Priggen und seine Parteifreundinnen, allesamt in der Energiepolitik sehr erfahren, nach dem Besuch schwärmten. „Wir entscheiden ja im Haushalt über die Gelder“, so Priggen, „und gerade erst ist der Haushalt verabschiedet worden. Ich freue mich zu sehen, dass und wie Forschungsgelder hier im DLR äußerst effizient eingesetzt werden.“

In Vertretung des Vorstandsvorsitzenden des DLR, Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, der wegen einer Evaluierungssitzung verhindert war, hatte zuvor DLR-Vorstandsmitglied Professor Dr.-Ing. Ulrich Wagner die Delegation der Grünen begrüßt. Der Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Bernhard Fuhrmann, und der Leiter des DLR Technologiemarketings, Rolf-Dieter Fischer, ergänzten die ausführliche Präsentation des Vorstands mit Beiträgen aus ihren jeweiligen Bereichen.

Zu den Höhepunkten des Informationsbesuches zählten die Präsentationen im neuen, innovativen CeraStorE-Gebäude des DLR zum Thema „Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien“ durch Professor Dr.-Ing. Stefan Reh und Dr. rer. nat. Karl-Heinz Funken.

 CeraStorE: Erläuterung eines Versuchs zur Festigkeit keramischer Baustoffe: Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems MdL, Energiepolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag, Dipl.-Ing. Reiner Priggen MDL, Fraktionsvorsitzender der Grünen im NRW-Landtag, Prof. Dr.-Ing. Stefan Reh, stellvertretender Institutsdirektor CeraStorE (v.l.)
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Effizienz und Speichertechnik für die Energiewende

Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen an Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. In Köln steht den Forschern mit CeraStorE ein modernes Laborgebäude zur Verfügung, in dem Wissenschaftler aus mehreren DLR-Instituten und Fachbereichen gemeinsam forschen. Dieses Speicher-Kompetenzzentrum wurde am 5. März von der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet. Es wird gemeinsam von den DLR-Instituten für Werkstoff-Forschung, Solarforschung und Technische Thermodynamik betrieben. Professor Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, betonte den wichtigen Beitrag von CeraStorE für eine nachhaltige Energieversorgung: „Das DLR kann im CeraStorE seine Kompetenzen auf den Gebieten der Solar- und Werkstoffforschung optimal bündeln. DLR-Wissenschaftler können hier ihren Forschungsansatz von der Materialentwicklung bis zum grundlastfähigen Solarkraftwerk oder effizienteren Gasturbinen voranbringen."

Zum Abschluss präsentierte Dr. Funken im Quarz-Zentrum des DLR die „optische Vermessung von Solarspiegeln. In diesem Test- und Qualifizierungszentrum für konzentrierende Solartechnik (QUARZ) bzw. an dessen Prüfständen und Großanlagen können Hersteller und Kunden von solarthermischen Anlagen wichtige Teile, wie zum Beispiel Spiegel oder Absorberrohre, auf ihre Qualität testen. Diese Qualitätstests sind auch wichtig für Betreiber und Projektfinanzierer, denn nicht optimierte Anlagen produzieren fünf bis zehn Prozent weniger Strom. Der Markt für solarthermische Kraftwerke entwickelt sich in rasantem Tempo. Mit dem Test- und Qualifizierungszentrum kann das DLR-Institut für Technische Thermodynamik die Kraftwerksbetreiber und Hersteller noch besser unterstützen.

 

 Im Quarz-Zentrum des DLR: Dr. rer. nat. Karl-Heinz Funken, Abteilungsleiter, Dipl.-Ing. Reiner Priggen MDL, Fraktionsvorsitzender der Grünen im NRW-Landtag, Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems MdL, Energiepolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag
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 Im Forschungsauto der Zukunft: Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems MdL, Energiepolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag
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Kontakt
Rolf Jansen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

Tel: +49 2203 601-2904

Mobil: +49 173 5102885

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Rolf.Jansen@dlr.de
Bernhard Fuhrmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

Tel: +49 2203 601-4050

Mobil: +49 172 29 32 177

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Bernhard.Fuhrmann@dlr.de
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