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DLR und Aachen verstärken die Netzwerkarbeit



 Im European Astronaut Center (EAC) v.l.n.r.: Dr. Rolf-Dieter Fischer, Volker Damann, Bernhard Fuhrmann, OB Marcel Philipp, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
zum Bild Im European Astronaut Center (EAC) v.l.n.r.: Dr. Rolf-Dieter Fischer, Volker Damann, Bernhard Fuhrmann, OB Marcel Philipp, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner

Bei einem Besuch im DLR und im ESA EAC haben der Oberbürgermeister von Aachen, Marcel Philipp und der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Professor Dr.-Ing Johann-Dietrich Wörner, die hervorragenden Beziehungen zwischen der Stadt im Dreiländereck und dem größten deutschen Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt hervorgehoben. Beide wollen das gegenseitige Networking verstärken. "Aachen mit der RWTH und das DLR sind gewissermaßen geborene Partner", sagte Wörner. Wir schaffen Synergien auf vielen Feldern. Sogar im personellen Bereich habe Aachen das DLR erst vor wenigen Tagen an herausgehobener Position verstärkt. Mit Professor Henke sei ein ausgewiesener Fachmann aus dem Luft- und Raumfahrtbereich der RWTH in den Vorstand des DLR gewechselt, wo er nun die Luftfahrtforschung verantworte. Wörner wies den OB auch auf die Beteiligung "aachener" Wissenschaft auf dem letzten geplanten US-Shuttleflug zur ISS hin.

 Erläuterungen zu wissenschaftlichen Experimenten auf der ISS
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Mit dem Antimateriespektrometer AMS steuerten Deutschland und Aachen im Februar 2011 ein Leuchtturmprojekt zur Forschung auf der Raumstation bei, mit dem Grundfragen der Menschheit untersucht werden. Der OB zeigte sich von der Exzellenzpräsentation im DLR und bei der ESA beeindruckt. Für die ESA erläuterte Volker Damman, Leiter der medizinschen Abteilung im EAC, der Delegation Perspektiven der astronautischen Raumfahrt sowie Ergebnisse insbesondere der medizinschen Forschung in Schwerelosigkeit. Die Telemedizin sei mittlerweile auch aus irdischer Anwendung nicht mehr hinwegzudenken, Erkenntnisse zur Osteoporoseforschung, zum Salzhaushalt des menschlichen Körpers und zur Übertragung von Daten seien hier nur einige Beispiele.

 OB Philipp im Institut für Materialforschung mit Prof. Wörner und Prof. Voggenreiter
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Zusätzliches Thema des Besuches und der Präsentationen bildete die Materialforschung.

Für das DLR nahmen wegen der immer enger werdenden Verflechtungen zwischen Forschungsgemeinde wie auch Wirtschaft und Politik sowohl der Leiter Technologiemarketing des DLR, Rolf-Dieter Fischer, als auch der Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Bernhard Fuhrmann, an der Führung teil.


Kontakt
Bernhard Fuhrmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) e.V.

Tel: +49 2203 601-4050

Mobil: +49 172 29 32 177

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Bernhard.Fuhrmann@dlr.de
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