Archiv

Der Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch mit einer Delegation der RWE Power AG zu Gast im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und im Europäischen Astronautenzentrum (EAC)



 Hans-Werner Bartsch und Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner im Gespräch
zum Bild Hans-Werner Bartsch und Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner im Gespräch
Am Freitag, dem 16. September 2011, begrüßten der Vorstandsvorsitzende des DLR, Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und das DLR-Vorstandsmitglied für Energie und Verkehr, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner den Bürgermeister der Stadt Köln, Hans-Werner Bartsch mit einer Delegation von RWE-Power als Gäste zu einem ausführlichen Besuch im DLR Köln. Professor Wörner pflegt die nachbarschaftlichen Beziehungen intensiv und legt großen Wert auf eine gute Einbindung seines Hauses in die jeweilige Region: „Wir müssen global denken und handeln“, so Wörner, „und das geht nur, wenn wir auch lokal exzellent vernetzt sind.“

Schwerpunkte des Besuchsprogramms bildeten die Präsentation der Kernaufgaben und im Besonderen die nachhaltige, übernationale Energieforschung und Energietechnik des DLR. Ein Beispiel dafür stammte aus dessen Solarthermieforschung, die eine stetig steigende Bedeutung bei der Energieversorgung der Zukunft hat. Professor Wagner wies hierbei auf die besondere Rolle des DLR im Bereich der Energie- und Umweltforschung auf nationaler und internationaler Ebene hin: „Das zukuntsweisende Projekt DESERTEC haben wir durch unsere Beiträge wesentlich angestoßen, und wir erwarten hier den Einsatz wegweisender Zukunftstechnologien für Gesamteuropa“, sagte Professor Wagner.

 Im European Astronaut Center (EAC), Hans-Werner Bartsch, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner und Dr. Volker Damann unter dem Modell der Internationalen Raumstation ISS
zum Bild Im European Astronaut Center (EAC), Hans-Werner Bartsch, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner und Dr. Volker Damann unter dem Modell der Internationalen Raumstation ISS

Einen Höhepunkt des Besuches bildete die Präsentation des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR. Dort zeigten die Gäste großes Interesse an der im Bau befindlichen Forschungsanlage :envihab (Environmental Habitat) des DLR. In ihr sollen sich Forscher mit komplexen Fragestellungen befassen, die sich innerhalb eines geschlossenen Lebenserhaltungssystems ergeben. Die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt in langfristiger Sicht bildet im :envihab einen Forschungsschwerpunkt. „Köln zeigt seine Stärke sowohl in der Forschung als auch in der Industrie, das zeigt sich hier im DLR besonders. Uns werden herausragende Forschungsfelder präsentiert, die ein großes Nutzungs- und Anwendungspotential besitzen. Schon deshalb ist natürlich auch die Industrie wie heute die RWE Power AG immer gerne zu Gast“, sagte Hans-Werner Bartsch.

 Dr.-Ing. Hans-Gerd Dibowski (rechts) erklärt die Funktionsweise des DLR Sonnenofens. (v.l.) Hans-Werner Bartsch, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner und Dr. Rolf-Dieter Fischer
zum Bild Dr.-Ing. Hans-Gerd Dibowski (rechts) erklärt die Funktionsweise des DLR Sonnenofens. (v.l.) Hans-Werner Bartsch, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner und Dr. Rolf-Dieter Fischer
Anschließend lernten die Gäste das Europäische Astronautenzentrum EAC der ESA kennen. Ausführlich ließen sie sich die vielfältigen Aufgaben der europäischen Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) erläutern, wobei sie auch den-Medizinischen-Kontrollzentrum der ISS besichtigten.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe der RWE Power AG abschließend über die Präsentation des DLR-Sonnenofens, einer Versuchsanlage, in der die Bündelung des Sonnenlichts zu Forschungszwecken eingesetzt wird. Der Sonnenofen bietet Forschern und Anwendern aus Wissenschaft und Industrie vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung konzentrierter Solarstrahlung. Er wird insbesondere für Experimente in den Forschungsbereichen "Solare Chemie", "Solarthermie" und "Solare Materialforschung" genutzt.

 

 

 

 Gruppenbild beim Empfang der Gäste im DLR
zum Bild Gruppenbild beim Empfang der Gäste im DLR

Kontakt
Bernhard Fuhrmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

Tel: +49 2203 601-4050

Mobil: +49 172 29 32 177

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Bernhard.Fuhrmann@dlr.de
URL dieses Artikels
http://www.dlr.de/pw/desktopdefault.aspx/tabid-8597/9942_read-32244/