Reiter geht von der Bühne, der Bundespräsident erhebt sich und dankt ihm. Das DLR hatte diese Überraschung auf Wunsch des Bremer Senats realisiert; ESA, EADS Astrium Bremen und NASA halfen bei der Umsetzung.
Kaum weiter hatte das DLR sich an einer Aktion des Bundestags beteiligt. Von acht so genannten Stelen, die in der Anmutung eines Teilstücks der ehemaligen Berliner Mauer hergestellt worden waren, hat das DLR eine übernommen. In diese „Mauer“ eingelassen ist ein großer Flachbildschirm, auf dem interaktiv die Ausstellung „Ein Land wächst zusammen“ in einer Multimediaversion angesteuert werden kann.
Zusammenwachsen am Boden, über Grenzen hinweg fliegen im All: Besser kann eine Entwicklung Deutschlands kaum symbolisiert werden, die auch nach 20 Jahren nicht abgeschlossen ist, wie der Bundespräsident ausführte. Auf die Raumfahrt als Technik an der Grenze des heute Machbaren folgte in Bremen eine poetisch-zauberhafte Vorstellung der Theatergruppe „Die Blaumeier“, in der Behinderte und Nichtbehinderte zusammenwirken. Der Umweltsenator Bremens, Reinhard Loske, brachte diese Mischung der Festaktsgestaltung auf den Punkt: Mit den zwei Polen – hier das Hochtechnische, dort das Menschliche, habe sich Bremen sehr gut präsentiert.