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Besuch von Frau Petra Müller, MdB und der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und im Europäischen Astronautenzentrum



 Im European Astronaut Center (EAC), Leiter des Zentrums und ESA-Astronaut Frank DeWinne erläutert das Training im Simulator des Europäischen Weltraumlabors 'Columbus'
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Bei dem Besuch am 30. Oktober 2012 lernten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgewählte DLR-Forschungs- und Entwicklungsprojekte und das Europäische Astronautenzentrum EAC intensiv kennen. Die Arbeitsgruppe steht unter der Leitung von Bundestagsabgeordneter Frau Petra Müller. Petra Müller MdB hat sich bereits mehrfach über die Arbeiten des DLR vor Ort informiert und nutzte die Gelegenheit, ihre Arbeitsgruppensitzung im DLR mit einem intensiven Informationsgespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des DLR, Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner zu verbinden. Wörner betonte, „Die Kommunikation mit der Politik ist für das DLR eine wesentliche Grundlage seiner Außendarstellung. Das DLR forscht und entwickelt für Staat und Gesellschaft“.

Beim anschließenden Geländerundgang hatten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Gelegenheit, die Forschungsschwerpunkte am DLR-Standort Köln selbst zu erleben.

Der Leiter des Astronautenzentrums (EAC) und selbst Astronaut, Frank DeWinne, nahm sich die Zeit, die Besuchergruppe persönlich durch das Zentrum zu führen und berichtete ausführlich über die verschiedenen Trainingsmöglichkeiten zukünftiger Astronauten während ihres Aufenthalts im EAC. Speziell wurde dabei das Training an den Simulatoren für die wissenschaftlichen Experimente an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) vorgestellt.

Zum Thema Forschung für die „Energiewende“ referierten Dr. Hans-Gerd Dibowski und Dr. Karl-Heinz Funken über den DLR-Sonnenofen und das neu errichtete Kompetenzzentrum CeraStorE. Der Sonnenofen des DLR konzentriert das Sonnenlicht 5000-fach und erreicht dabei Temperaturen von bis zu 2500°C. Damit eröffnen sich für Wissenschaftler neue innovative Forschungsfelder und Entwicklungsmöglichkeiten für spätere Industrieprodukte, speziell für die Bereiche der Hochtemperaturchemie und der Materialentwicklung. Unterstützt wird der Sonnenofen durch einen Xenon-Hochleistungsstrahler als Sonnensimulator mit ähnlicher Leistung, mit dem speziell Langzeitversuche und Qualifizierungsaufgaben durchgeführt werden können. „Das neu errichtete Kompetenzzentrum verbindet die DLR-Institute für Technische Thermodynamik, Solarforschung und die Werkstoff-Forschung mit dem Ziel, den Wirkungsgrad in thermischen Prozessen der Energiebereitstellung zu steigern sowie neue Konzepte auf ihre Machbarkeit zu überprüfen“, sagte Dr. Karl-Heinz Funken über die besondere Bedeutung dieser neuen Forschungseinrichtung. „Das DLR hat am Standort Köln die Verbindung zweier Themenschwerpunkte etabliert, die in dieser Kombination dem DLR ein klares Alleinstellungsmerkmal in der Energieforschung bieten“.

 Gruppenbild im European Astronaut Center (EAC) vor dem MockUp des Europäischen Weltraumlabors 'Columbus'
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Zum Ende des Rundgangs besichtigte die Besuchergruppe die im Bau befindliche Forschungseinrichtung :envihab des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Dr. Elke Rabbow stellte diese bislang einzigartige Anlage vor. „Nach Fertigstellung im nächsten Jahr wird sich :envihab mit komplexen Fragestellungen eines Lebenserhaltungssystems und der Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aus medizinischer, biologischer und psychologischer Sicht beschäftigen“, so Rabbow.

„Ich bin immer wieder beeindruckt über das Potential der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten dieses Standortes“, sagte Bundestagsabgeordnete Petra Müller am Ende des Rundgangs.

 

 

 Dr. Gerd-Peter Dibowski referiert über die Funktionsweise des DLR-Sonnenofens
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 Rundgang im Laborkomplex :envihab des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin
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