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Staatssekretär Gunther Adler auf Informationsbesuch im DLR



 Gruppenbild im CeraStorE v.L.n.r.: Dr. Christian Sattler, Institut für Solarforschung, Stephan Röhrig, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands, Staatssekretär Gunther Adler, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter Standort Köln
zum Bild Gruppenbild im CeraStorE v.L.n.r.: Dr. Christian Sattler, Institut für Solarforschung, Stephan Röhrig, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands, Staatssekretär Gunther Adler, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter Standort Köln
Bei seinem Besuch im DLR am 16. Januar hat der Staatssekretär Gunther Adler, NRW Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, die Bedeutung der Forschung und Entwicklung des DLR für das Land NRW hervorgehoben. Der Vorstandsvorsitzende des DLR, Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner wies insbesondere auf die umfangreiche finanzielle Unterstützung der Landesregierung hin, in Bezug auf die Realisation neuer Bauvorhaben für zukünftige Institute. „Die Landesregierung setzt hohe Maßstäbe an die Finanzierung von Forschungsprojekten, ich bin zuversichtlich, dass die neuen DLR-Einrichtungen mit ihren zu erwartenden Forschungsergebnissen diesem hohen Maßstab nicht nur gerecht werden, sondern übertreffen“, sagte Adler.

„:envihab“ und „CeraStorE“

Diese Forschungseinrichtungen wurden beide mit Mitteln des Landes NRW finanziert, CeraStorE ist bereits in Betrieb, :envihab wird Mitte des Jahres fertiggestellt werden.

 Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien „CeraStorE“.
zum Bild Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien „CeraStorE“.
:envihab ist eine medizinische Forschungsanlage des DLR, in der die Wirkung verschiedenster Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden. Der Name :envihab verbindet die Begriffe "environment" (Umwelt) und "habitat" (Wohnstätte, Lebensraum). Das Konzept :envihab beschäftigt sich mit den komplexen Fragestellungen eines Lebenserhaltungssystems und der Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aus medizinischer, biologischer und psychologischer Sicht. Im Vordergrund stehen Forschungsfragen, die sich mit dem Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen befassen. Das modulare Haus-in-Haus-Prinzip ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Module und ihrer technischen Ausstattung vor Ort, ohne das Gebäude zu verlassen. :envihab ist so ausgelegt, dass große Trainings- oder Simulationsgeräte installiert werden können. Besondere Merkmale sind die Humanzentrifuge sowie Sauerstoffreduktionsbereiche und ein Druckbereich, in denen Höhen bis zu 5500 m simuliert werden können.

CeraStorE verbindet die DLR-Institute für Technische Thermodynamik, Solarforschung und die Werkstoff-Forschung mit dem Ziel, den Wirkungsgrad in thermischen Prozessen der Energiebereitstellung zu steigern sowie neue Konzepte auf ihre Machbarkeit zu überprüfen.

Keramische Bauteile können aufgrund ihrer außerordentlichen Hitzebeständigkeit die Effizienz vieler energietechnischer Prozesse verbessern. Insbesondere faserverstärkte keramische Verbundwerkstoffe zeichnen sich durch herausragende Schadenstoleranz aus und tragen somit zur Leistungssteigerung der Komponenten bei. Die Energiewirtschaft steht vor einer weiteren Herausforderung, der effizienten Speicherung von Energie. Mit Hilfe thermischer und thermochemischer Energiespeicher kann in energietechnischen und industriellen Prozessen Wärmeenergie direkt zwischengespeichert oder in eine chemische Form umgewandelt werden. Chemische Speicher werden insbesondere für den Ersatz von fossilen Energieträgern wie z.B. Erdöl benötigt.

„Die drei Forschungs-Themen, die sich hier in Köln in dem neuen Kompetenzzentrum CeraStorE etablieren wollen, sind Themen, die in Deutschland bisher so nicht bearbeitet werden können. Wir werden die vorhandenen Stärken nutzen und gezielt ausbauen, um für das DLR, aber auch für Nordrhein-Westfalen ein Alleinstellungsmerkmal zu erreichen“, so Wörner.

„Gebündelte Sonnenstrahlen“

Die Sonne liefert Energie im Überfluss. Die Herausforderung besteht darin, diese Energie effizient und kostengünstig nutzbar zu machen. Der Sonnenofen ist in seiner Größe und mit den vorhandenen Experimentiermöglichkeiten einzigartig in Deutschland. Er ist für Versuche in den Forschungsgebieten Solare Chemie und Solare Materialforschung vorgesehen und bietet Forschern und Anwendern in Wissenschaft und Industrie vielfältige Experimentiermöglichkeiten zum Einsatz und zur Nutzung konzentrierter Sonnenstrahlung.

 Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Prof. Dr. Bernhard Koch, stellvertretender Leiter des Instituts erläutert Staatssekretär Gunther Adler das mit :envihab auf Langzeit hin ausgerichtete medizinische Habitat-Forschung vorangetrieben wird und die allgemein den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Köln und NRW in Bezug auf Luft- und Raumfahrt nachhaltig stärken wird.
zum Bild Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Prof. Dr. Bernhard Koch, stellvertretender Leiter des Instituts erläutert Staatssekretär Gunther Adler das mit :envihab auf Langzeit hin ausgerichtete medizinische Habitat-Forschung vorangetrieben wird und die allgemein den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Köln und NRW in Bezug auf Luft- und Raumfahrt nachhaltig stärken wird.
 Institut für Solarforschung Staatssekretär Gunther Adler informierte sich über Sonnenwärmekraftwerke und ihren Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung.
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