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Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky zu Besuch im DLR



 v.L.n.r.: Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky, NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Minister Garrelt Duin, NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, Vorstand Energie und Verkehr
zum Bild v.L.n.r.: Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky, NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Minister Garrelt Duin, NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, Vorstand Energie und Verkehr
Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk in NRW, besuchte zum ersten Mal am 13. Februar 2013 in Begleitung seines Staatssekretärs Dr. Günther Horzetzky den DLR Standort Köln.

Der Vorstandsvorsitzende des DLR, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, und DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, begrüßten den Minister und hoben in der Präsentation des DLR die hervor-ragende Zusammenarbeit zwischen dem Land NRW und dem DLR vor allem auf den Gebieten Energieforschung und Lebenswissenschaften hervor.

„Die wissenschaftliche Exzellenz des DLR will und kann einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen und energietechnischen Entwicklung in NRW und ganz Deutschland beitragen“, so Wörner.

 Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Prof. Dr. Rupert Gerzer, Leiter des Instituts erläutert Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky und Ministwer Garrelt Duin das mit :envihab auf Langzeit hin ausgerichtete medizinische Habitat-Forschung vorangetrieben wird und die allgemein den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Köln und NRW in Bezug auf Luft- und Raumfahrt nachhaltig stärken wird.
zum Bild Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin: Prof. Dr. Rupert Gerzer, Leiter des Instituts erläutert Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky und Ministwer Garrelt Duin das mit :envihab auf Langzeit hin ausgerichtete medizinische Habitat-Forschung vorangetrieben wird und die allgemein den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Köln und NRW in Bezug auf Luft- und Raumfahrt nachhaltig stärken wird.
Auf dem kurzen Rundgang besuchten der Minister und seine Begleiter zwei herausragende Beispiele für die erfolgreiche Kooperation mit dem Land NRW, das neu errichtete Kompetenzzentrum CeraStorE sowie die medizinische Forschungsanlage des DLR :envihab.

:envihab

Die neue Forschungseinrichtung des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR, :envihab, war die erste Station des Besuchs. Prof. Dr. Rupert Gerzer informierte die Delegation aus dem Wirtschaftsministerium über die großen wissenschaftlichen Ambitionen von :envihab, die nach dessen Eröffnung im Juli 2012 erfüllt werden sollen. „Die komplexen Fragestellungen eines Lebenserhaltungssystems und der Wechselwirkung von Mensch und Umwelt aus medizinischer, biologischer und psychologischer Sicht werden die Forschung in :envihab in den nächsten Jahrzehnten in dieser weltweit fast einzigartigen Forschungsanlage beschäftigen“, so Prof. Gerzer in seinen Ausführungen. Erst durch die Kooperation mit dem Land NRW konnte das Projekt pünktlich und um-fassend durchgeführt werden. „Wir freuen uns über dieses Beispiel guter Kooperation zwischen dem DLR und NRW. Ich bin mir sicher, dass die Ergebnisse, die die komplexe, medizinische Forschung hier hervorbringen wird, vielen Menschen helfen werden. Aber auch NRW wird durch Projekte wie dieses langfristig als international anerkannter Wissenschaftsstandort bestehen“, so Staatssekretär Dr. Horzetzky.

CeraStorE

Das neu errichtete Kompetenzzentrum verbindet die DLR-Institute für Technische Thermodynamik, Solarforschung und die Werkstoff-Forschung mit dem Ziel, den Wirkungsgrad in thermischen Prozessen der Energiebereitstellung zu steigern sowie neue Konzepte auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Prof. Dr. Stefan Reh und Dr. Karl-Heinz Funken erläuterten Minister Duin die besondere Bedeutung dieser Forschungseinrichtung.

 Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien „CeraStorE“: Prof. Dr. Stefan Reh, stellvertretender Leiter des Instituts für Materialforschung erläutert die Festigkeit von keramischen Werkstoffen.
zum Bild Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien „CeraStorE“: Prof. Dr. Stefan Reh, stellvertretender Leiter des Instituts für Materialforschung erläutert die Festigkeit von keramischen Werkstoffen.
„In ihrer Kombination der zwei Themenschwerpunkte thermische Energiespeicherung und Werkstoffe in der Energieforschung verfügt das DLR über ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Energieforschung“, ergänzte Prof. Wagner die anschauliche Präsentation der Forschung in CeraStorE.
Die Energiewirtschaft steht vor einer großen Herausforderung, der effizienten Speicherung von Energie. Mit Hilfe thermischer und thermochemischer Energiespeicher kann in energietechnischen und industriellen Prozessen Wärmeenergie direkt zwischengespeichert oder in eine chemische Form umgewandelt werden. Effiziente Energie-speicher sind wichtig für einen umfassenden Einsatz erneuerbarer Energien. Chemische Speicher werden insbesondere für den Ersatz von fossilen Energieträgern wie z.B. Erdöl benötigt. „NRW ist Energieland Nr. 1 in Deutschland. Mit der Forschung des DLR hier in Köln wie auch den anderen Standorten trägt das DLR maßgeblich zum Erfolg der Energiewende bei. Ich danke allen Forscherinnen und Forschern im DLR für deren großartigen Einsatz und Beitrag zur Lösung dieser immensen Aufgabe“, zeigte sich Minister Duin am Ende seines Besuchs beeindruckt.


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Claudia Thüsing
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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Bernhard Fuhrmann
German Aerospace Center

Head, Political and economic relations

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