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Energie- und Medizinforschung im Vordergrund – Vertreter aus Landesregierung, Industrie und Verbänden des Landes NRW im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Köln-Porz



 

 Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, stellt den Gästen in einem Vortrag die Kernaufgaben des DLR dar
zum Bild Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, stellt den Gästen in einem Vortrag die Kernaufgaben des DLR dar

Am 18. November 2013 besuchten Vertreter aus Landesregierung, Industrie und Verbänden des Landes NRW den Standort Köln-Porz. Begrüßt wurden die Besucher von Klaus Hamacher, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands, der sich äußerst erfreut zeigte am großen Interesse der Besucher, den DLR-Standort in Köln-Porz persönlich kennen zu lernen. In seiner anschließenden Präsentation erläuterte Hamacher den Gästen das ganze Spektrum der zukunfts-weisenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des DLR in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehrs- und Sicherheitsforschung.

 In den nachfolgenden Fachvorträgen referierten Dr. Karl-Heinz Funken über  Forschungsschwerpunkte der Solarforschung, speziell über neue Verfahren der Leistungssteigerung und Speichermöglichkeiten bei solarthermischen Systemen sowie Prof. Dr. Rupert Gerzer über den aktuellen Stand in der Luft- und Raumfahrmedizin.

 Gesundheitsforschung auf hohem Niveau

 

Das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin befasst sich mit zentralen lebenswissenschaftlichen Fragestellungen im Hinblick auf Luft- und Raumfahrt und Verkehr. „Der Mensch wird künftig noch mehr als bisher in einer hoch technisierten Umgebung mobil sein, sowohl auf der Erde als auch im Weltraum. Dabei soll er gleichermaßen gesund wie leistungs-fähig bleiben“, referierte Prof. Rupert Gerzer. Das Institut trifft Vorsorge auf diesem Gebiet, indem es langfristig zu einer Effektivitäts- und Effizienzsteigerung des Wirkungssystems Mensch-Maschine-Umwelt beiträgt und somit den Anforderungen der heutigen und zukünftigen Gesellschaft an den Menschen gerecht wird. Mit der neuen lebenswissenschaftlichen Großforschungsanlage :envihab (environmental habitat) wird das Institut den Forschungskompetenzen des DLR auf international höchstem Niveau gerecht. Durch das einzigartige baulich und inhaltlich modulare Gesamtkonzept ermöglicht :envihab Forschungsbereiche abzudecken, die weit über medizinische Forschungsaufgaben hinausgehen. Damit können komplexe Fragestellungen eines geschlossenen Lebenserhaltungssystems und der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt untersucht werden.

Raumfahrt zum „anfassen“

Bei einem Rundgang im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) erläuterte Dr. Andreas Diekmann spezielle Aspekte des Astronautentrainings und aktuelle Fragen der bemannten Raumfahrt. Ein besonderes Highlight für die Besuchergruppe war es, die Trainingsmodule von innen erleben zu können und einmal das Gefühl zu haben, sich selbst in der Raumstation zu befinden und die Erde zu umkreisen.

Keramische Werkstoffe für die Energietechnik und thermische Speichertechnologien

Im neuen, innovativen CeraStorE Gebäude des DLR zum Thema Das Kompetenzzentrum verbindet die DLR-Institute für Technische Thermodynamik, Solarforschung und die Werkstoff-Forschung mit dem Ziel, den Wirkungsgrad in thermischen Prozessen der Energiebereitstellung zu steigern sowie neue Konzepte auf ihre Machbarkeit zu überprüfen.

Optische Vermessung von Solarspiegeln

 Im CeraStorE: Dr. Karl-Heinz Funken demonstriert einen Versuchsaufbau des Instituts für Solarforschung
zum Bild Im CeraStorE: Dr. Karl-Heinz Funken demonstriert einen Versuchsaufbau des Instituts für Solarforschung

In Test- und Qualifizierungszentrum für konzentrierende Solartechnik, bzw. an dessen Prüfständen und Großanlagen, können Hersteller und Kunden von solarthermischen Anlagen wichtige Teile, wie zum Beispiel Spiegel oder Absorber-Rohre, auf ihre Qualität testen. Der Markt für solarthermische Kraftwerke entwickelt sich in rasantem Tempo. Mit dem Test- und Qualifizierungszentrum kann das DLR die Kraftwerksbetreiber und Hersteller noch besser unterstützen und ermöglicht so einen direkten Technologietransfer zwischen Forschung und Industrie mit dem Ziel, einen professionellen Erfahrungsaustauch zu gewährleisten. „Der Solarforschung kommt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende zu. Wir brauchen technologische Fortschritte“, so Karl-Heinz Funken.

Erforschung eines Kometen

Ein Einblick in die Arbeiten des Institut für Raumsimulation, speziell der Vortrag zur Kometen-Mission Rosetta, deren Ergebnisse zum besseren Verständnis der Entstehungsgeschichte unseres Universums beitragen sollen, rundete das Besuchsprogramm ab.

 

 Gruppenbild
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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