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DLR-Delegation begleitet die Raumfähre „Discovery“ bei ihrem „final countdown“



 Good Crew: Robert Guntlin, Managing Director von „Access“, Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Harald Oehme, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Ralf-Peter Thürbach, Matrix GmbH, mit Frau (v.l.) vor der „Discovery“.
zum Bild Good Crew: Robert Guntlin, Managing Director von „Access“, Bernhard Fuhrmann, Leiter Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR, Harald Oehme, Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Ralf-Peter Thürbach, Matrix GmbH, mit Frau (v.l.) vor der „Discovery“.
Zum letzten Start der US-Raumfähre „Discovery“ reiste eine Delegation aus Politik und mittelständischer Wirtschaft Nordrhein-Westfalens nach Cape Canaveral. Das DLR hatte dies wegen deren besonderen Interesses an Raumfahrt- und Hochtechnologiethemen vermittelt. Am Rande der Startveranstaltung kam es zwischen den Delegationsteilnehmern und hochrangigen Vertretern aus Industrie und Raumfahrt der USA, darunter NASA-Adminstrator Charles F. Bolden, zu einem regen Gedankenaustausch. Den Start selbst bezeichneten sie als ein „absolutes Highlight, als emotionalen Kick der Informationsreise“.
 Kein Nachtstart: Seit dem Unglück mit der Raumfähre „Challenger“ werden Space-Shuttle nicht mehr nachts gestartet. Der Anblick eines Shuttles in der Nacht fasziniert aber nach wie vor. Hier die „Discovery“, kurz vor ihrem letzten Start zur Mission STS 133.
zum Bild Kein Nachtstart: Seit dem Unglück mit der Raumfähre „Challenger“ werden Space-Shuttle nicht mehr nachts gestartet. Der Anblick eines Shuttles in der Nacht fasziniert aber nach wie vor. Hier die „Discovery“, kurz vor ihrem letzten Start zur Mission STS 133.

Vom Minis­terium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW nahm Harald Oehme teil: „Die Landesregierung sieht die internationalen Verflechtungen im Forschungs-, Wirtschafts- und im Hochtechnologiebereich und deren Ausstrahlung auf NRW zunehmend als bedeutend an“, so Oehme. Mit Oehme war zudem ein Ministeriumsvertreter am Cape, der maßgeblich an der Finanzierung des DLR „envihab“ mitgewirkt hat. „envihab“ ist eine neue Forschungseinrichtung des DLR, mit der die Voraussetzungen geschaffen werden sollen, integrative lebenswissenschaftliche Forschung auf international höchstem Niveau durchzuführen.

Robert Guntlin, Managing Director der Aachener Forschungsassoziation „Access“ sagte, er habe den Aufenthalt insbesondere dafür nutzen können, spezielle Netzwerke in den USA und mit den dortigen Kooperationspartnern zu stärken und Ge­spräche im Hinblick auf den von „Access“ produzierten Triebwerksschaufeln aus dem Werkstoff Titanaluminid“ zu führen. Mit „Access“ nahm ein „Paradebeispiel“ einer universitären Ausgründung im Bereich der absoluten Hochtechnologie an den Gesprächen teil. Schließlich gehörte der Delegation Dr. Peter Thürbach an, der für die Matrix GmbH aus Düsseldorf arbeitet. Matrix ist ein hochspezialisiertes Bera­tungs- und Dienstleistungsunternehmen, das vornehmlich Aufgabenfelder bei Ministerien, Kom­munen und Industrieunternehmen analysiert und bearbeitet sowie hoch qualifizierte Beratung durchführt.

 Erhebend: Der Anblick eines startenden Space-Shuttle ist immer wieder erhebend. Hier ist die „Discovery“ zu ihrer letzten Mission zur ISS gestartet.
zum Bild Erhebend: Der Anblick eines startenden Space-Shuttle ist immer wieder erhebend. Hier ist die „Discovery“ zu ihrer letzten Mission zur ISS gestartet.
Der Leiter der Politik- und Wirtschafts­beziehungen des DLR, Bernhard Fuhrmann, leitete die Delegation und hob die Ver­mittlerrolle des DLR hervor: „Wir tun das gerne, als Dienst an der Sache; das DLR engagiert sich schon seit Jahren intensiv und sehr erfolgreich als Förderer eines engen Netzwerkes zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik“. Das Interesse der Gäste – neben Raumfahrtthemen – an weiteren Highlights aus dem umfänglichen Innovationspotential des DLR sei gerade auf solchen Informationsreisen besonders groß; also eine „Win-win-Situation“ für alle Gäste und Partner und das DLR selbst, erläuterte Fuhrmann weiter.


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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

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E-Mail: Rolf.Jansen@dlr.de
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

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