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„Jeder Euro ist gut investiert“. Verkehrsminister Peter Ramsauer erlebt Forschung in Schwerelosigkeit.



 

 Losgelöst von all-täglichen Problemen: Minister Ramsauer in der Schwerelosigkeit
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Die 18. Parabelflugkampagne des DLR hatte es in sich. Genau gesprochen: das Flugzeug, eine A300, die im Rahmen des Tags der Luft- und Raumfahrt von Köln aus Richtung Nordsee abhob. Der Airbus war vollgestopft mit wissenschaftlichen Experimenten. Zahlreiche Politiker, darunter Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die nordrhein-westfälische Forschungsministerin Svenja Schulze überzeugten sich an Bord von dieser einzigartigen Forschungsmöglichkeit. Die Politiker flogen… und schwebten einfach mit.

 NRW-Forschungsministerin Schulze auf dem Kopf, aber garantiert nicht kopflos.
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Doch zunächst zur Wissenschaft. Die Palette der Experimente reichte von Untersuchungen der Sporthochschule Köln (Prof. Otmar Bock; Die Feinmotorik des Menschen in Schwerelosigkeit – Vergleich von Labor und Alltagsbedingungen) über lustig klingende, hoch seriöse Forschungen des Instituts für Ökologie, Departement Biologie II der Universität München (Prof. Christian Laforsch; Die Saltos der Wasserflöhe: Wie wirken sich verändert Schwerkraftbedingungen auf das Schwimmverhalten und die Orientierung von Daphinen aus?) bis zur Experimentalphysik des Instituts für Experimentelle und Angewandte Physik der Universitäten Kiel und des Instituts für Physik der Universität Greifswald (Profes. Alexander Piel und André Melzer; Nichtlineare Wellen in staubigen Plasmen unter Schwerelosigkeit).

 Deutsche Raumfahrer kurz vor dem 'Abheben': der deutsche Raumfahrtchef, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und der jüngste deutsche Astronaut, Alexander Gerst, im Gespräch.
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Was harte Wissenschaft ist, kann an Bord der A300 nicht nur Neugier wecken, sondern auch Freude bereiten. Das DLR lässt seit langem schon Politiker, aber auch einflussreiche Mitglieder der Gesellschaft an solchen Flügen teilnehmen. Sie werden einerseits informiert, andererseits tragen sie das „Wissen für Morgen“ (so das Motto des DLR) in das gesellschaftliche „Heute“ und bewirken so bei Entscheidern, Multiplikatoren und in der Öffentlichkeit weiteres Verständnis für Wissenschaft, Forschung, Ingenieurstechnik und die Themenfelder des DLR. Neben den beiden Ministern nahmen auf Initiative der Organisationseinheit Politik- und Wirtschaftsbeziehungen des DLR auch der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber, derOberbürgermeister der Stadt Aachen, Marcel Philipp, der Präsident des nationalen Olympischen Komitees Deutschlands, Thomas Bach, sowie die Sportler Markus Wasmeier (ehem. Riesenslalom-Olympiasieger und Weltmeister, Skisport) und Jutta Kleinschmidt (mehrfache Rallyeweltmeisterin, Automobilrennsport) teil. Die Kollegen der DLR-Kommunikation hatten ebenfalls Gäste zu Mitflügen geladen; zahlreiche Medienkollegen berichteten im Anschluss an die Flüge ausführlich über „Forschen in Schwerelosigkeit“, über das DLR uva.

Nach Abschluss der erfolgreichen 18. Parabelflugkampagne und heiler Rückkehr brachte Minister Ramsauer sein Erlebnis im Anschluss für alle kurz, knapp und treffend auf den Punkt: „Jeder Euro für Forschungsflugzeuge ist hier gut angelegt.“

 

 

 

 

 Dr. Gerd Gruppe, Vorstandsmitglied DLR (li.) mit Experten des DLR
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 Comedian Rainer Pause
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 Gruppenbild mit Parabelflugzeug
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 Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers und Dr. Gerd Gruppe
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 Ulrich Kelber, MdB und Dr. Gerd Gruppe
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 Gleich geht es los...
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