Archive

Technologiepartnerschaft zwischen dem Saarland und dem DLR geplant



 Informationen über Arbeiten und Forschung in der Schwerelosigkeit und auf der ISS übermittelte Guillaume Weerts im EAC der Delegation aus dem Saarland zusammen mit Prof. Wörner.
zum Bild Informationen über Arbeiten und Forschung in der Schwerelosigkeit und auf der ISS übermittelte Guillaume Weerts im EAC der Delegation aus dem Saarland zusammen mit Prof. Wörner.

Am Montag, dem 5.12.2011, besuchte Peter Hauptmann, Staatssekretär im Wirtschaftministerium des Saarlandes, auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner das DLR.

Der Besuch diente vor allem der Etablierung einer Technologiepartnerschaft zwischen dem Saarland und dem DLR. Technologiepartnerschaften sind ein wichtiges strategisches Mittel zur Erhaltung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen; Kooperationen im Bereich der Technologieentwicklungen und Innovationen führen zu einem optimierten Ressourceneinsatz. Sie sollen dazu beitragen, die Handlungsoptionen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Technologien zu erweitern und zu verbessern.

 Institutsleiter Prof. Robert Pitz-Paal bei technischen Erläuterungen im Sonnenofen.
zum Bild Institutsleiter Prof. Robert Pitz-Paal bei technischen Erläuterungen im Sonnenofen.

Im Rahmen eines Informationsgespräches diskutierten die Beteiligten über mögliche Kooperationsprojekte und die Gestaltung einer „Roadmap“ sowie über Festigung und Ausbau von gemeinsamen Aktivitäten. Hauptziel der geplanten Kooperation ist es, Synergien mit saarländischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu identifizieren und diese möglichst früh in aktuelle Themenbereiche und Technologiefelder von DLR-Instituten zu integrieren, als so genanntes „Spin In-Verfahren“. Hiermit sollen langfristige und strategische Innovationspartnerschaften aufgebaut werden.

„Für das DLR sind wirtschaftsnahe Projekte ganz wesentlich; denn sie unterstützen nachhaltig unsere Innovationsinitiative. Forschung muss schnell in marktnahe Produkte übergehen; das Saarland als möglicher Projektpartner des DLR bietet hierfür ausgezeichnete Möglichkeiten in seiner Forschungs- und Wirtschaftslandschaft“, so Prof. Wörner.

 Staatssekretär Hauptmann und DLR Vorstandsvorsitzender Prof. Wörner vor dem Kontrollpult der Tieftauchanlage 'Titan' im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin.
zum Bild Staatssekretär Hauptmann und DLR Vorstandsvorsitzender Prof. Wörner vor dem Kontrollpult der Tieftauchanlage "Titan" im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin.

Einen ersten Überblick verschaffte sich Staatssekretär Hauptmann bei der Besichtigung verschiedener Forschungseinrichtungen des DLR und beim Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA. Im EAC wurden die diversen Aufgaben und operationellen Arbeiten speziell im Hinblick auf ihren Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS erörtert. Im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR stand insbesondere die Telemedizin und ihre aktuellen sowie zukünftigen Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund. Über die aktuellen Entwicklungen beim „Desertec“-Projekt wurden die Gäste im Institut für Solarforschung des DLR informiert; die Solarforschung des DLR hatte die grundlegenden Forschungsarbeiten für dieses einmalige Projekt nachhaltiger, regenerativer Energieerzeugung geleistet.

„Ich bin beeindruckt von den Möglichkeiten, die das DLR bietet. Aus meiner Sicht ist eine Zusammenarbeit vor allem ein sehr gute Chance, die Potentiale, die wir im Saarland besitzen, noch schneller in Produkte für unser alltägliches Leben umwandeln zu können“, resümierte Staatssekretär Hauptmann.

Für das Jahr 2012 wurde deshalb ein „DLR-Tag“ im saarländischen Wirtschaftsministerium in Saarbrücken verabredet, um damit die geplante Zusammenarbeit zwischen DLR und der Industrie und Wissenschaft des Saarlandes auf einer Plattform mit konkreten Vorhaben und Projekten zu etablieren.

 

 

 Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium des Saarlandes Jochen Flackus, DLR Vorstandsvorsitzender Prof. Wörner, Staatssekretär Hauptmann und stellv. Leiter des EAC Dr. Guillaume Weerts (v.l.n.r) im Simulationsmodul von Columbus im EAC.
zum Bild Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium des Saarlandes Jochen Flackus, DLR Vorstandsvorsitzender Prof. Wörner, Staatssekretär Hauptmann und stellv. Leiter des EAC Dr. Guillaume Weerts (v.l.n.r) im Simulationsmodul von Columbus im EAC.
 Prof. Wörner, Staatssekretär Hauptmann, Prof. Pitz-Paal, Abteilungsleiter Flackus aus dem Wirtschaftsministerium im Saarland (v.l.n.r) bei der Besichtigung des Hochleistungsstrahlers des Sonnenofens.
zum Bild Prof. Wörner, Staatssekretär Hauptmann, Prof. Pitz-Paal, Abteilungsleiter Flackus aus dem Wirtschaftsministerium im Saarland (v.l.n.r) bei der Besichtigung des Hochleistungsstrahlers des Sonnenofens.
 Der stellvertretende Institutsleiter Dr. Bernhard Koch erläutert Staatssekretär Hauptmann die Kurzarmzentrifuge
zum Bild Der stellvertretende Institutsleiter Dr. Bernhard Koch erläutert Staatssekretär Hauptmann die Kurzarmzentrifuge


Contact
Bernhard Fuhrmann
German Aerospace Center

Head, Political and economic relations

Tel: +49 2203 601-4050

Mobile: +49 172 29 32 177

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Bernhard.Fuhrmann@dlr.de
Vanadis Weber
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politik- und Wirtschaftsbeziehungen

Tel: +49 2203 601-3068

Fax: +49 2203 601-4053

E-Mail: Vanadis.Weber@dlr.de
URL for this article
http://www.dlr.de/pw/en/desktopdefault.aspx/tabid-8597/9942_read-32975/