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Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen auf Informationsbesuch im DLR



 Vor dem Spiegel des DLR-Instituts für Solarforschung
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"Wichtige Beiträge zur Energiewende"

Bei einem Besuch im DLR am 16. März hat der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Norbert Röttgen, die Bedeutung der Forschung und Entwicklung für den Erhalt von Umwelt und die Diversität hervorgehoben. Der Vorstandsvorsitzende des DLR, Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner wies insbesondere auf Forschungen hin, mit denen das DLR zur Lösung bei Fragen der Energiewende beitragen kann. Röttgen musste seinen lange geplanten Informationsbesuch wegen der aktuellen politischen Entwicklung in NRW (Auflösung des Landtags) verkürzen.

Im Informationsrundgang informierte sich der Minister insbesondere am DLR-Sonnenofen über die Themen Energieforschung und dabei schwerpunktmäßig über die DLR-Solarthermie. „Zum Erhalt unserer Umwelt brauchen wir mehr Wissen und neue Technologien. Das DLR leistet mit seiner Forschung und Entwicklung wichtige Beiträge zur Energiewende, wo wir vor großen Herausforderungen stehen“, sagte Röttgen. Der DLR-Vorstandsvorsitzende, Professor Wörner, wies hierbei auf die „jahrzehntelangen und international anerkannten Erfahrungen des DLR auf dem Gebiet der Sonnenwärmekraftwerke“ hin.

Bei der folgenden intensiven Gesprächsrunde, an der neben Röttgen und Wörner auch der für Energie- und Verkehrsforschung zuständige DLR-Vorstand Professor Dr. Ulrich Wagner und der Direktor des Instituts für Luft- und Weltraummedizin des DLR, Professor Dr. Rupert Gerzer teilnahmen, wies Wörner besonders auf das Innovationspotential des DLR und dessen Bedeutung in nationalen wie internationalen Forschungsverbünden hin. „Unsere Kooperationsanstrengungen mit Forschungspartnern werden wir zukünftig noch intensivieren“, so Wörner, der gleichzeitig dem Gast verdeutlichte, dass „wir mit unserer Forschungs- und Entwicklungskompetenz nachhaltige Beiträge gerade in den Bereichen liefern, die unmittelbar für den Bürger von Bedeutung und praktischem Nutzen sind“. Dies gelte insbesondere auch für die Verkehrs- und Energieforschung.

 Vortrag über die Vorteile des thermischen Energiespeichers in solarthermischen Kraftwerken
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Wagner erläuterte besonders die aktuellen Ergebnisse sowie die Forschungsziele zu Hybridkraftwerken, zur Solarthermie und zu künftigen Energie-effizienten Verkehrskonzepten des DLR. Der Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, Rupert Gerzer, zeigte das große empirische Erfahrungswissen und -potential des DLR in Fragen der Fluglärmforschung auf. Das DLR als neutrale Forschungseinrichtung könne gesellschaftliche Diskussionen zu diesem Thema äußerst kompetent mit Fachwissen begleiten und die Diskussionen versachlichen. Minister Röttgen lobte, dass Forschungen des Instituts „auch für den Erhalt von Umwelt und Lebensvielfalt auf der Erde von Nutzen“ seien.

Abschließend wies der Vorstandsvorsitzende des DLR, Professor Wörner, den Minister auf die exzellente Nachwuchsförderung des DLR hin: „Unser Haus motiviert insbesondere junge Leute, Schüler und vor der Berufswahl stehende junge Menschen, sich für naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu interessieren“.


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