Die Vereinbarung dient dazu, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern, die bereits seit 30 Jahren besteht, weiter zu vertiefen, wobei das besondere Ziel besteht, die Kommunikation zu verbessern und die Prozesse und die Ressourcen im Testbetrieb zu harmonisieren. Durch diesen Schritt werden DLR und SNECMA Moteurs beitragen, die Entwicklungs- und Produktionskosten der Antriebe für die Ariane 5 zu senken. Darüber hinaus sollen durch die enge Kooperation Möglichkeiten geschaffen werden, an beiden Standorten die Prüfstände in Betrieb zu halten und damit zu einer langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze beizutragen.
Die Firma SNECMA hat eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie neben der Erläuterung der getroffenen Vereinbarung auch auf die besondere Bedeutung der Prüfstände an beiden Standorten im Rahmen des sogenannten Ariane 5 ECA Flight Recovery Programs hinweist. Bis zum 25.Juli haben SNECMA Moteurs und DLR bereits ca. 3.000 Sekunden Heißtests mit der verstärkten Version des Vulcain-2-Triebwerkes durchgeführt. Beide, SNECMA Moteurs und DLR sind mit dem Fortschritt und den erzielten Ergebnissen dieser Tests sehr zufrieden.
Tests mit dem Vinci-Triebwerk werden voraussichtlich im kommenden Jahr beim DLR-Lampoldshausen beginnen. Das neue kryogene Oberstufentriebwerk Vinci soll Ende des Jahrzehnts in der Version Ariane 5 ECB seinen Dienst aufnehmen.