Anhand der schematischen Darstellung sei die Funktion einer selbstevakuierenden Höhenkammer erläutert:
Eine konvergent/divergente Düse (2) wird mit gasförmigem Stickstoff versorgt (4). Das unter Druck stehende Gas wird entspannt und auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Der Abstrahl der Düse reisst die Innenluft der Höhenkammer (1) mit sich. Die so abgesaugte Luft wird nur zum Teil durch rückströmende Außenluft ersetzt. Der Innendruck der Höhenkammer sinkt. Ab einem vom Versorgungsdruck der Düse und dem Flächenverhältnis vom Innenquerschnitt Diffusor (3) zum Düsenhals abhängigen Betriebspunkt bildet sich ein starker Stoß im Diffusor. Das Innere der Höhenkammer ist nun von äußeren Rückwirkungen entkoppelt. Bei weiterer Erhöhung des Versorgungsdrucks erhöht sich jetzt ebenfalls leicht der Innendruck der Höhenkammer.