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Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC)

Missionsbetrieb


Die Organisationseinheit Missionsbetrieb führt im GSOC die operativen projektgesteuerten Arbeiten im Bereich der bemannten und unbemannten Raumflugmissionen durch. Zu den hauptsächlichen Aufgaben gehören in der Vorbereitungsphase die Projektplanung, die Definition der Anforderungen an das Bodenbetriebssystem, die Missionsplanung und die Erstellung der Betriebsprozeduren sowie Tests, Trainings und Simulationen. Die Durchführungsphase wird in die 2-4-wöchige Launch and Early Orbit Phase (LEOP), die In-Orbit Testphase und in die Routinephase unterteilt. Eine professionelle Vorbereitung ist Voraussetzung für eine sichere LEOP sowie den Übergang in die Routinephase. Die Organisationseinheit Missionsbetrieb vertritt das DLR und GSOC auch nach außen, da sie direkt dem Kunden/Auftraggeber gegenüber auftritt und die im GSOC gemeinsam erbrachten Dienstleistungen übergibt.

Bei der Vorbereitung und Durchführung von Satellitenmissionen ist der Missionsbetrieb der zentrale Teil im Gesamtsystem. Um eine sichere und kostengünstige Durchführung der Missionen zu gewährleisten, ist ein leistungsfähiges und flexibles Missionsbetriebssystem unabdinglich. Das Konzept des Multi-Missionsbetriebs im GSOC erlaubt einen effizienten Betrieb durch Harmonisierung der Aufgaben in den verschiedenen Projekten und hierdurch die Minimierung von Auslastungsschwankungen sowie die Vermeidung von Doppelentwicklungen.



Leitung: T. Kuch
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Raumflugtechnologie


Die Organisationseinheit Raumflugtechnologie führt Forschungsvorhaben in den Bereichen Navigation, Automation und Kommunikation durch und bietet unterstützende Dienstleistungen im Bereich Flugdynamik und Web-Technologie an.

Forschungsarbeiten
Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Abteilung Raumflugtechnologie sind in dem F&E Programm "Geführte Autonomie" zusammengefasst. Ziel der Arbeiten ist es einerseits, Betriebspersonal durch Einsatz und Entwicklung innovativer Verfahren von Routinearbeiten zu entlasten und auf Schlüsselfunktionen zu konzentrieren, andererseits die Leistungsfähigkeit und Sicherheit von Weltraummissionen zu steigern und neue Anwendungen zu erschließen. Die Arbeiten sind gegenwärtig auf die drei Themenfelder

  • Autonome Navigation
  • Kommunikation und
  • Intelligente Bodensysteme

fokussiert und widmen sich zur Erreichung der genannten Ziele gleichermaßen dem Raum- und Bodensegment. Gemeinsames Interesse aller Vorhaben bzw. Projekte ist eine zügige Demonstration anhand von Pilotprojekten und schließlich der operationelle Einsatz.



Leitung: T. Rupp
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Kommunikation & Bodenstationen


Für den Betrieb von Raumfahrzeugen ist es nötig, den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen dem Raumfahrzeug und den verschiedenen Elementen des Bodensegmentes bereitzustellen. Im GSOC wird diese Aufgabe von der Organisationseinheit “Kommunikation & Bodenstationen” wahrgenommen. Die wichtigsten Funktionen im Bereich Datenübertragung umfassen:
  • die Bereitstellung und den Betrieb des kompletten Bodensegmentes inkl.
    • Antennenanlagen
    • Kommunikationssysteme
    • Kontrollzentrumssysteme
  • den Empfang und die Weiterleitung von
    • Telemetriedaten
    • Kommandodaten
    • Trackingdaten
  • den Betrieb der GSOC Bodenstation Weilheim 35 km süd-westlich von Oberpfaffenhofen. Dieser Antennenkomplex bietet die Möglichkeit, mit diversen Antennen für unterschiedliche Frequenzbereiche Daten auszutauschen.

Weitere Aufgaben und Projekte sind die Modernisierung, Wartung, Konfiguration und der Betrieb der Antennenanlagen sowie die Planung und Implementierung von Kommunikations-Schnittstellen zu externen Bodenstationen. Darüber hinaus sind Planung, Aufbau und Betrieb eines weltweiten Kommunikationsnetzwerks zur Übertragung von Video-/Audiosignalen sowie sonstigen Daten wichtige Arbeitsfelder.



Leitung: F. Exter
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Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC)


MUSC (Microgravity User Support Center), das deutsche Nutzerzentrum für Weltraumexperimente, unterstützt Wissenschaftler der Bereiche Materialwissenschaften, Raumfahrtmedizin sowie Astrophysik bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Weltraumexperimenten durch sein wissenschaftlich/technisches Know-How und eine entsprechende Infrastruktur. Die Aufgaben umfassen die vorbereitenden Arbeiten an den funktionsidentischen Bodenmodellen der Fluggeräte, den Betrieb der Weltraumexperimentanlagen im Orbit sowie die Experimentanalyse und anschließende Datenarchivierung. Das Anlagenkontrollzentrum für die Internationale Raumstation und das Landerkontrollzentrum für die Europäische Kometenmission Rosetta stehen in Mittelpunkt der aktuellen Betriebsaufgaben.

Leitung: R. Willnecker
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Mobile Raketenbasis


ist beschäftigt mit der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Höhenforschungsraketen-Missionen.

Leitung: P. Turner
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Astronautentraining


ist verantwortlich für den deutschen Beitrag am Europäischen Astronautenzentrum in Köln.

Leitung: komm. R. Lentzen
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Controlling und Akquisition


ist beschäftigt mit den technischen und kaufmännischen Belangen der Einrichtung.

Leitung: M. Brandthaus
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Institutsbroschüre (10,19 MB)
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