Experimente auf der Internationalen Raumstation



 

Der deutsche ESA-Astronaut Hans Schlegel am Columbus-Labor (Bild: ESA/NASA.)

Die Verantwortung für die nutzlast- und experimentbezogene Missionsplanung, die Missionsdurchführung und das Datenmanagement wird in wissenschaftlichen Nutzerzentren dezentral in Europa wahrgenommen. Das MUSC ist in dieses Szenario als führendes europäisches Nutzerzentrum eingebunden. Im MUSC wird der Betrieb der Raumstationsanlagen Biolab, Expose, Matroshka, DOSIS, Materials Science Lab (MSL) und zukünftig FASTER (Facility for Absorption and Surface Tension) und EML (Electromagnetic Levitator) im ESA Auftrag durchgeführt.

Mit dem Start von Columbus hat das MUSC seinen Betrieb für den europäischen Teil der Internationalen Raumstation aufgenommen. Die Anlage Biolab wurde nach einer Testphase für die ersten wissenschaftlichen Experimente genutzt. Parallel wurde auf der externen Plattform von Columbus das Experiment Expose begonnen mit einer Laufzeit von ca. 18 Monaten. Im russischen Segment der Station wurde das Experiment Matroshka seit 2004 betrieben. Die Arbeiten für die Anlage MSL (Materials Science Lab, Start 2009 im amerikanischen Modul Destiny) beinhalten zur Zeit der Verifikation des Bodensegmentes und die Durchführung der Experimente.


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