ERA



 

 ERA, der zukünftige Roboterarm der ISS
zum Bild ERA, der zukünftige Roboterarm der ISS

Europäischer Robotik-Arm für die ISS
Start: 2016

Der Roboter-Arm ERA wird - angedockt am russischen Segment der Station - für die Unterstützung der Crew bei Außenbordarbeiten, beim Austausch oder Umsetzen von Modulen und für Inspektionen eingesetzt werden.

ERA soll 2016 mit der russischen Proton Trägerrakete zusammen mit dem russischen Multipurpose Laboratory Module (MLM) zur ISS gebracht werden.

Bei einer Gesamtlänge von über elf Metern besitzt ERA einen Arbeitsbereich von etwa zehn Metern. In diesem Bereich kann er in-Orbit-Lasten bis zu 8.000 Kilogramm mit einer Genauigkeit von drei Millimetern platzieren.

Beide Enden des Arms sind mit so genannten Endeffectors ausgerüstet, die wahlweise den Einsatz der Enden als "Fußpunkt" oder als "Hand" zulassen. Die Steuerung kann simultan durch die Außenbord- und Innenbord-Crew erfolgen.

Im Auftrag der ESA ist Dutch Space (NL) für das Projektmanagement und unter anderem für das System-Design und die Tests verantwortlich, wobei ein Firmenkonsortium aus sieben europäischen Ländern die ERA-Entwicklung ausführte. Deutsche Firmen und Institute sind mit zirka elf Prozent an der Entwicklung und Fertigung beteiligt.

 


Kontakt
Norbert Henn
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Raumfahrtmanagement
, Bemannte Raumfahrt, ISS und Exploration
Tel: +49 228 447-321

Fax: +49 228 447-737

E-Mail: Norbert.Henn@dlr.de
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