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Schnelle Flüssigkeitsverlagerungen entlang der Körperachse des Menschen beim Parabelflug
Astronauten klagen in den ersten Tagen beim Aufenthalt im All über Schwellungen in der oberen Körperhälfte, insbesondere im Gesicht ("puffy face"). Diese Schwellungen werden durch Flüssigkeitsverschiebungen entlang der Körperachse hervorgerufen, wenn der Einfluss der Gravitation fehlt.
In Rahmen dieses Experimentes sollen mit Hilfe modernster bildgebender Verfahren diese raschen Flüssigkeitsverschiebungen in den oberflächlichen Hautgeweben gemessen werden. Hierbei werden erstmals gleichzeitig Ultraschallmethoden und Methoden zur Gewebevolumenbestimmung (Photoplethysmography Imaging Video Scans, PPGI) angewendet. Hierdurch soll ermöglicht werden, die Flüssigkeitsverschiebungen im venösen und arteriellen System zu unterscheiden.
Die Untersuchungen sind wichtig, um die Anpassungen des Herz-Kreislaufsystems unter den Bedingungen der Mikrogravitation zu verstehen und eventuell Gegenmaßnahmen entwickeln zu können. Die Ergebnisse der Studien könnten dazu dienen, die Haut - das größte Organ des Menschen - als Volumen- und Elektrolytspeicher insgesamt besser zu verstehen.
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Kontakt
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Prof. Hanns-Christian Gunga Campus Benjamin Franklin - Charité Universitätsmedizin Berlin Institut für Physiologie, Zentrum für Weltraummedizin Berlin Tel: +49 30 8445-1656 Fax: +49 30 8445-1658 E-Mail: zwmb@charite.de |
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Prof. Dr.-Ing. Vladimir Blazek RWTH Aachen Institut für Hochfrequenztechnik Tel: +49 241 80-27939 Fax: +49 241 80-22213 E-Mail: medopt@ihf.rwth-aachen.de |
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