Am 26. Juli 2007 gaben die USA und die Europäische Union bekannt, dass sie sich darauf geeinigt haben, eine gemeinsames ziviles Signal ihres jeweiligen Global Navigation Satellite Systems (GNSS) zu nutzen. Das gemeinsame Signal wird beim Galileo Open Service und dem zivilen GPS IIIA zum Einsatz kommen.Auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung der beiden Parteien vom 26. Juni 2004 ist es einer gemeinsamen Arbeitsgruppe gelungen, die technischen Herausforderungen zu bewältigen und die interoperablen Signale GPS L1C und Galileo L1F zu entwickeln. Beide Signale wurden für die Nutzung einer Multiplexed Binary Offset Carrier (MBOC) Kanalkodierung optimiert.Somit wird sich in Zukunft durch die Kombinationsmöglichkeit beider Systeme eine bessere Verfügbarkeit ergeben, denn nach Abschluss des Aufbaus von Galileo werden insgesamt ca. 60 Navigationssatelliten zur Verfügung stehen. Weiterhin ermöglicht der gemeinsamen MBOC Standard eine höhere Empfangsgenauigkeit auch in schwierigem Gelände mit Interferenzn, Rauschen oder Mehrwegempfang. Darüber hinaus erwartet man durch die Einigung auf MBOC zur Kanalkodierung bessere wirtschaftliche Chancen bei der Entwicklungneuer GNSS- Produkte und Services. Die EU hat zu der Vereinbarung eine Pressemeldung veröffentlicht.
Die GSA hat neue Stellenausschreibungen veröffentlicht. Gesucht werden je ein Business Analyst (Bewerbungsfrist bis 26. August 2007), Contract Officer (bis 27. August 2007), PRS Officer (bis 29. August 2007), GNSS Receivers Engineer (bis 30. August 2007) und System Certification Engineer (bis 30. August 2007). Mehr Informationen und die Stellenbeschreibungen finden Sie auf der Homepage der GSA.
Die Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission hat eine neue Website für kleine und mittlere Unternehmen eingerichtt. Die Seite informiert über die Teilnahmemöglichkeiten von KMU am 7. FRP und bietet zudem einen Online-Test, ob ein Unternehmen unter die KMU-Definition fällt. Die neue Website ersetzt die bisherige SME-TechWeb Seite von CORDIS.