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Navigation: EU-Programme



Galileo ist ein von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der ESA geführtes Programm mit dem Ziel, ein ziviles globales Satellitennavigationssystem zu entwickeln und für eine breite Nutzung bereitzustellen. Galileo wird aus 27 Satelliten plus drei Reservesatelliten bestehen. Bereits seit dem Jahr 2006 senden erste Galileo-Testsatelliten Signale zur Erde. Deutschland übernimmt  eine angemessene Rolle beim Aufbau und Betrieb von Galileo.

Unter anderem ist eines der beiden Galileo-Kontrollzentren in Deutschland angesiedelt und die ersten 18 operationellen Satelliten werden von der deutschen Industrie gebaut. Die restlichen zwölf Satelliten sollen ebenfalls aus Deutschland kommen. Durch nationale Technologievorbereitungsprogramme flankiert das Raumfahrtmanagement deutsche Unternehmen. Gleichzeitig müssen wir die Technologie für die nächste Generation von Galileo-Satelliten vorbereiten, indem wir die Systemfähigkeit unserer Industrie erhalten, Schlüsseltechnologien weiter verbessern und neue Empfängerkonzepte mit Integritätsfunktionen entwickeln.

Bereits heute schon ist EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) operationell. EGONOS ist ein europäisches Erweiterungssystem zu GPS. EGNOS erhöht - begrenzt auf die Fläche Europas - die Positionsgenauigkeit von GPS auf ein bis drei Meter. In Zukunft soll EGNOS auch die Leistungsfähigkeit von Galileo erweitern.


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