SpaceBot Cup



 SpaceBot Cup
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Robotik-Wettbewerb des Raumfahrtmanagements im DLR

Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Die Teilnehmer wurden ausgewählt.

Sie suchen für Ihren Roboter neue Herausforderungen? Dann finden Sie hier ein anspruchvolles Feld: Die Aufgabenstellung beim "SpaceBot Cup" leitet sich aus einem typischen Explorationsszenario auf einer Planetenoberfläche ab. Die robotischen Systeme sollen in der Lage sein, in einem schwierigen Gelände teilautonom Objekte aufzufinden, zu identifizieren und zu transportieren, um sie schließlich zu einem Gesamtsystem zu montieren.

Ihrer Kreativität bei der Systemauslegung werden dabei keine Grenzen gesetzt, um Herausforderungen wie die Steigerung des Autonomiegrades, robuste Navigation, flexible Interaktionsfähigkeit und Anpassung an wechselnde Einsatzbedingungen zu meistern. Zur Teilnahme eingeladen sind bundesweit Robotik-Experten aus allen Bereichen - sowohl aus der Raumfahrt als auch aus nicht-raumfahrtbezogenen Bereichen.

 Roboter im All: Die Mission DEOS
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Eine Vernetzung zwischen einzelnen Einrichtungen wird hierbei ausdrücklich begrüßt. Eine unabhängige Jury bewertet die robotischen Systeme der teilnehmenden Teams bei der Durchführung der Aufgaben. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Raumfahrtindustrie, der Robotik-Hersteller, der Robotik-Anwender und der Wissenschaft.

Die Sieger werden durch eine Auszeichnung des Raumfahrtmanagements im DLR prämiert und können ihre robotischen Lösungen auf den internationalen Fachmessen Automatica und ILA 2014 medienwirksam präsentieren. Das DLR Raumfahrtmanagement hält zusätzlich einen Sonderpreis bereit. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie soll im November 2013 ausgetragen werden. Der Austragungsort wird noch bekannt gegeben.

Wettbewerbsszenario und Randbedingungen

Das Szenario des Wettbewerbs leitet sich aus einem typischen Explorationsszenario ab:

  • Ein Robotersystem wurde auf einer planetaren Oberfläche abgesetzt.
  • Eine grobe Karte der Umgebung um das Robotersystem liegt vor.
  • Die Masse des abgesetzten Geräts oder der abgesetzten Geräte ist aufgrund der Begrenzungen durch das Transportvehikel auf 100 Kilogramm beschränkt.
  • Die Selbstlokalisation und Navigation des Roboters oder der Roboter kann nur GPS-frei erfolgen.
  • Die Steuerungs- und Kontrollstation des Roboters repräsentiert eine Bodenstation auf der Erde. Das bedeutet, dass das Betriebsteam keinen direkten Zugriff auf das Robotersystem hat, und von der Station aus nicht sichtbar ist. Der Austausch von Informationen zwischen Roboter und Station erfolgt ausschließlich über eine Telekommunikationsverbindung.
  • Die Erfassung des Zustandes des Roboters oder der Roboter und der Umwelt erfolgt ausschließlich über die im System verfügbare Sensorik.
  • Bei der Überwachung und Kommandierung sind die typische Latenzen und Ausfälle der Kommunikationsstrecke zu berücksichtigen.

Folgende Randbedingungen sind für den Wettbewerb zu berücksichtigen:

  • Es wird ein Startbereich vorgegeben, in dem der oder die Roboter aufgestellt werden. Dieser Startbereich definiert die Landezone.
  • Der Zielbereich ist durch die Position eines der drei zu findenden Objekte (Basisobjekt) definiert.
  • Die Dauer eines Durchlaufs zum Absolvieren aller Aufgaben beträgt maximal eine Stunde inklusive der erlaubten Haltepunkte (Check-Points). Nach dieser Zeit wird der Durchlauf abgebrochen und die Gesamtzeit - gegebenenfalls zuzüglich Zeitstrafen - ermittelt.
  • Während eines Durchlaufs sind drei Haltepunkte von jeweils fünf Minuten erlaubt, an welchen die Teams ihre Systeme per Fernwartung überprüfen beziehungsweise auch nachjustieren dürfen, beispielswiese für Systemchecks, Re-Konfigurationen und S/W-Updates.
  • Die Durchführung der Operation erfolgt weitestgehend autonom (bis auf die Check-Points).
  • Die Anzahl der Roboter ist nicht vorgeschrieben, das heißt es können Roboterteams zur Bewältigung der Aufgaben eingesetzt werden.

Contact
SpaceBot Wettbewerbsbüro
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Raumfahrtmanagement

Tel: +49 228 447-514

Fax: +49 228 447-718

E-Mail: SpaceBotCup@dlr.de
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Informationen zur Anmeldung (http://www.dlr.de/rd/en/Portaldata/28/Resources/dokumente/rr/InfoAnmeldung_Kor.pdf)
Aufgabenbeschreibung und Teilnahmebedingungen (http://www.dlr.de/rd/en/Portaldata/28/Resources/dokumente/rr/Aufgabenbeschreibung_Kor.pdf)