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Hyperion, der achtgrößte der inzwischen 60 bekannten Saturnmonde, ist vollkommen von Einschlagskratern übersät, an deren steilen Kraterwänden sich zahlreiche Hangrutschungen ereignet haben. Die Oberfläche des in seiner größten Ausdehnung 300 Kilometer großen, 1848 entdeckten Trabanten ist von einer dünnen Schicht aus Kohlenstoffverbindungen, also organischen Molekülen bedeckt. Stellenweise ist das abgerutschte Material am Boden der Krater als braunschwarzes Substrat angehäuft.
Mit dem Spektrometer VIMS (Visual and Infrared Mapping Spectrometer), einem Experiment, an dem auch das DLR beteiligt ist, kann die geochemische Zusammensetzung der Oberfläche untersucht werden – das in Falschfarben dargestellte Ergebnis wurde auf ein Bild von Hyperion überlagert, das beim gleichen Vorbeiflug Cassinis mit der Kamera aufgenommen wurde. An den blauen Stellen ist pures Wassereis aufgeschlossen, rot bedeutet Kohlendioxid-Eis ("Trockeneis"), Magenta eine Mischung aus Wasser- und Kohlendioxid-Eis; gelb deutet auf eine Mischung aus Kohlendioxid-Eis und einem noch nicht genauer bestimmten Material hin.
Bild: NASA/JPL/University of Arizona/Ames/Space Science Institute.
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