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Detailansicht der tektonischen Strukturen von Dione



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Detailansicht der tektonischen Strukturen von Dione
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Auf diesem Bild ist das Innere eines Kraters auf Dione mit einigen der seit den Voyager-Zeiten bekannten hellen Linien, den so genannten "wispy streaks" zu sehen.

Dabei handelt es sich um ein System von links unten nach rechts oben verlaufender, paralleler Steilhänge, die durch Dehnungsspannungen entstanden sind. Ein jüngeres, wesentlich schwächeres Muster von hellen tektonischen Versatzstrukturen, Brüchen und Rissen zieht sich etwa von oben nach unten durch die minus 186 Grad Celsius kalte Eiskruste von Dione.

Erst die hoch aufgelösten Bilder der Cassini-Mission enthüllten die tatsächliche tektonische Natur dieser Formen, die durch Episoden von vorwiegend Dehnungs-, aber auch Scher- und Druckspannung entstanden sind, die zu verschiedenen Zeiten in der Vergangenheit aktiv waren. Die hellen Linien haben ihre Ursache in fast reinem Wassereis, das durch die tektonischen Deformationen der starren Eiskruste an den Steilhängen dieser Strukturen exponiert ist. Früher nahm man an, entlang der hellen Linien würde frisches Eis aus dem Inneren des Mondes an die Oberfläche dringen.

Bild: NASA/JPL/Space Science Institute.
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