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Die 16 größten Saturnmonde in maßstäblicher Darstellung



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Die 16 größten Saturnmonde in maßstäblicher Darstellung
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Die vier großen Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun werden oft auch als "Miniatur-Sonnensysteme" bezeichnet, weil sie von zahlreichen Monden unterschiedlicher Größe und Ausprägung umkreist werden. Die meisten Trabanten lassen sich gegenwärtig am Saturn aufzählen - 2009 zählte die Internationale Astronomische Union (IAU) 61 Monde.

Die meisten Monde haben zwar nur Durchmesser von wenigen Kilometern. Aber mit dem Titan umkreist den Saturn in einer Entfernung von etwas mehr als 1,2 Millionen Kilometern der zweitgrößte Mond des Sonnensystems. Sein Durchmesser von 5150 Kilometern ist deutlich größer als derjenige des Mondes der Erde (3476 Kilometer). Aufgrund seiner Größe und Masse ist der Titan in der Lage, eine dichte Atmosphäre aus Stickstoff und Gasen wie Methan und Ethan an sich zu binden. Sie weist einige Ähnlichkeiten mit der frühen Lufthülle der Erde auf. Dies macht den Titan zu einem der interessantesten Objekte der Planetenforschung und zum Ziel der europäischen Atmosphären- und Landekapsel Huygens, die am 14. Januar 2005 auf Titan landete. Erst in Wellenlängen des nahen Infrarot (wie auf diesem Bild) oder beim Flug über die Oberfläche lassen sich grobe Strukturen auf dem minus 180 Grad kalten Mond erkennen.

Zu den großen Saturnmonden werden ferner Rhea, Iapetus, Dione, Tethys, Enceladus, Mimas, Hyperion und Phoebe gezählt. Das Berliner DLR-Institut für Planetenforschung erstellt im Rahmen des Cassini-Projektes die aktuellen Atlanten und Kartenwerke für diese Monde. Die kleineren hier gezeigten Monde - Janus, Epimetheus, Prometheus, Pandora, Atlas, Helene und Telesto - wurden im Verlauf der Cassini-Mission bei nicht gezielten Vorbeiflügen zum Teil aus großer Distanz aufgenommen. Sie befinden sich sämtlich in Lücken oder wenig außerhalb der Saturnringe.

Bilder: NASA/JPL/Space Science Institute.
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