DLR-Software-Standards
Vorrangiges Ziel des DLR-Software-Standards ist es, für im DLR geplante und entwickelte Software den Investitionsschutz zu unterstützen. In der Phase der Vorbereitung von Software-Projekten helfen diese bei der Auswahl optimal angepasster Software-Engineering- und Qualitätssicherungsmaßnahmen. Durch das Angebot praxisgerechter Hilfen zu den vorgeschlagenen Maßnahmen und die Unterstützung bei der Erstellung normgerechter Qualitätssicherungsdokumente liegt der Schwerpunkt aber auf der Unterstützung von Projektverantwortlichen und Softwareentwicklern in laufenden Projekten.
Das System bietet folgende Hauptfunktionalitäten:
- Auswahl und Anpassung von Software-Engineering- und Qualitätssicherungsanforderungen entsprechend den spezifischen Merkmalen und dem Kontext der Softwareentwicklung (Tailoring). Wahlweise können dabei folgende Standards zugrunde gelegt werden:
- ECSS-E-40B/ECSS-Q-80B für die Entwicklung von Software für Raumfahrtsysteme,
- DLR-Software-Minimalstandard für DLR-interne Softwareentwicklungen.
- Je nach Bedarf können weitere Standards einbezogen werden. Die generierten Anforderungen werden tabellarisch dargestellt.
- Die Tabelleneinträge enthalten Verknüpfungen zu einer Dokumenten- und Wissensbasis, über die zu jeder Anforderung passende Dokumentenvorlagen, verfügbare Dokumente aus abgeschlossenen Projekten, nützliche Internet-Links, Erfahrungsberichte u.a.m. abgerufen werden können.
- Auf der Grundlage der ausgegebenen Informationen generiert das System automatisch Standard-konforme Dokumentenrahmen für den Software-Qualitätssicherungsplan und den Software-Entwicklungsplan, die manuell ergänzt werden können.
Das System ist für DLR-Softwareentwickler über das DLR-Intranet verfügbar und wird durch die DLR Simulations- und Softwaretechnik gepflegt und weiterentwickelt.