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EmotionAAL - Ambient Assisted Living



Projektbeschreibung

EmotionAAL - Logo
Die Zunahme chronisch kranker Personen in europäischen Gesellschaften - vor allem in ländlichen Gegenden - ist erwiesen. Für Personen über 60 Jahren geschieht die Verbesserung der Gesundheit vor allem durch die Prävention von Krankheitssymptomen, Beibehaltung des bestehenden Zustandes und durch die Wahrung ihrer Unabhängigkeit, Produktivität und persönlicher Verwirklichung. Die meisten Krankheiten älterer Patienten sind nicht unvermeidlich und unumkehrbar. Daher ist das Ziel des Projektes die Lebenszeit und Lebensqualität dieser Personen in ländlichen Gebieten zu bewahren und gleichzeitig ihre Mobilität nicht einzuschränken.

Dieses Ziel wird durch die langfristige Überwachung und Auswertung der Vitalwerten des Patienten, unter Benutzung modernster Technologien, welche während des Projektes entwickelt und integriert werden, erreicht. Eine integrierte Service-Plattform sammelt die Daten, welche von verschiedenen Biosensoren aufgenommen werden. Neue Biosensoren, basierend auf Nanotechnologie, werden entwickelt, aber auch existierende, wie z.B. klassische Blutzuckermeßgeräte, benutzt. Diese Daten werden automatisiert von dem Plug&Care Connector, eine Applikation die auf dem Handy des Patienten läuft, gesammelt und an ein telemedizinisches Service-Zentrum übermittelt. Dort wertet geschultes medizinisches Personal die Daten aus und meldet eventuell Feedback zurück.

Der Projektname EmotionAAL steht für:

  • E- Electronic: Nanosensortechnologie im Biofeedbacksystem, Plug & Care Connector zum mobilen Monitoring, integrierte IT Plattform, AAL Telematikzentrum
  • MOTION- Bewegung und Veränderung des Ernährungsverhaltens: Selbstmanagementstrategien mit Hilfe der IT und der Mikrosystemtechnik.
  • AAL- Assistenzsystemen für ein autonomes Leben: Telemedizin, Monitoring, IT-Dienstleistungen verknüpft mit sozialen Dienstleistungen
  • VILLAGE- in der dörflichen Struktur einer ländlichen Umgebung

Aufgaben der DLR Simulations- und Softwaretechnik

 Plug&Care Connector
zum Bild Plug&Care Connector

Die DLR Simulations- und Softwaretechnik entwickelt in dem Projekt den Plug & Care Connector, eine Middleware für Handys, die das Monitoring des Patienten stark vereinfacht und gesteuert. Diese Middleware wird plattformunabhängig entwickelt und daher auf einer großen Zahl von mobilen Betriebssystemen lauffähig sein, z.B. Windows Mobile, Symbian OS (Nokia) oder Android. Außerdem werden auch die Desktop-Betriebssysteme Windows und Linux unterstützt. Das Ziel dieser Entwicklung ist es, standardisierte Schnittstellen zur Verfügung zu stellen, welche eine Abstraktion des Betriebssytem von den verwendeten Kommunikationsprotokollen zwischen Gerät und Handy (Bluetooth, WLAN, USB) und eine einheitliche Benutzeroberfläche anbietet. Hersteller von medizinisches Geräten und Anwendungen müssen ihre Treiber und Applikationen damit nur einmal entwickeln, sie laufen auf allen unterstützen Plattformen. Dies ist mit der enormen Anzahl von verschiedenen Handy-Betriebssystemen heutzutage noch nicht möglich.

Projektpartner

  • Evangelische Fachhochschule Darmstadt
  • Vitaphone Telemedizin
  • BBraun Melsungen
  • ActiveSoft
  • Geographisches Institut der Universität Marburg
  • Institut für Nanostrukturtechnologie und Analytik an der Universität Kassel
  • Diaconia University of Applied Sciences
  • Opsolution NanoPhotonics
  • Einzelhandelsverband Hessen-Nord e.V.

Weitere Informationen

EmotionAAL Homepage

Laufzeit

01.07.2009 - 01.07.2012


Kontakt
Doreen Seider
Stellvertretende Abteilungsleitung

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Simulations- und Softwaretechnik
, Verteilte Systeme und Komponentensoftware
Köln

Tel.: +49 2203 601-3857

Fax: +49 2203 601-3070

Copyright © 2013 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR). Alle Rechte vorbehalten.