Das Prinzip beruht auf dem Aussenden eines Radarsignals, welches auf Grund seiner Eigenschaften wie Frequenz, Polarisation und Auftreffwinkel an der Bodenoberfläche reflektiert wird. Ein Teil des reflektierten Signals gelangt zum Radarsystem zurück und wird aufgezeichnet. Wie der reflektierte Anteil beschaffen ist, hängt wiederum von der Bodenoberfläche ab. Feuchtigkeit, Bewuchs wie Grasland, Wälder, Felder und Bebauung z.B. mit Strassen oder ganzen Städten, sind Informationen, welche das reflektierte Signal beeinflussen.
Am Boden werden die aufgezeichneten Signale in einem Rechner verarbeitet und zu einem Bild zusammengestellt. So können land- oder forstwirtschaftliche Karten erstellt werden, ja sogar topografische Karten mit Höheninformationen sind mittels SAR–Systemen herstellbar.
Betrieben wird das SAR-System vom Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des DLR in Zusammenarbeit mit dem Flugbetrieb des DLR in Oberpfaffenhofen.