Videografie von ultraschnellen Vorgängen
Verbrennungsforschung mit Lasern |
In Forschung und Messtechnik hat man es oft mit Vorgängen zu tun, die mit so großen Geschwindigkeiten ablaufen, dass man sie weder mit bloßem Auge beobachten, noch mit herkömmlichen Aufnahmeverfahren aufzeichnen kann. Es handelt sich dabei z.B. um Explosionen, Aufprallvorgänge, Plasmaentladungen, Riss- oder Wellenausbreitungen. Auch die Flugphasen eines Insekts gehören dazu, ebenso wie die Bewegung schnelllaufender Maschinen. Die Automobilindustrie untersucht z.B. Einspritz- und Verbrennungsvorgänge mit dem Ziel, die Verbrennung mit einer geringeren Schadstoffentwicklung ablaufen zu lassen.
Geschwindigkeit ist eine High-Tech-Hexerei
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| Einspritzvorgang |
Um diese ultraschnellen Prozesse analysieren zu können, wurde im DLR Göttingen ein Aufnahmesystem entwickelt, die Ultra-Hochgeschwindigkeits-Videokamera, die sich mit ultrakurzen Vorgängen synchronisieren lässt. Mit dieser faszinierenden Kamera soll eine Reihe von Versuchen mit dem Ziel durchgeführt werden, einen Vorgang zeitlich detailliert so aufzulösen, wie er dem menschlichen Auge in natura nicht zugänglich ist: beispielsweise das Platzen eines Luftballons.
Die Ultra-Hochgeschwindigkeits-Videografie
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| Schüler bestaunen die Kamera | |
Die ultraschnelle computergesteuerte Videokamera ist vierzigtausendmal schneller als eine herkömmliche Videokamera. Sie kann bis zu einer Million Bilder pro Sekunde aufnehmen. Die Bilder könnt Ihr in einem achtkanaligen Bildspeicher eines Rechners, dem Framegrabber, speichern. Sie stehen Euch als Pixelgrafikdateien zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.