DLR_School_Lab Köln - Aktuelles

Natürlich können Frauen das auch…

25. April 2013

 Spannend, spannend, spannend!
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Inzwischen hat es sich ja herumgesprochen, dass Berufe in Naturwissenschaft und Technik nicht nur für Männer reserviert sind, aber dies zu lesen oder zu hören kann die eigene Anschauung nicht ersetzen. Am Girls'Day, dem 25.04.2013, hatten 80 Mädchen unterschiedlicher Jahrgangsstufen die Gelegenheit, die Forschungswelt des DLR in Köln zu erkunden.

Welche Eigenschaften müssen Werkstoffe haben, damit ein Flugzeug leicht aber auch stabil genug ist? Was bedeutet es eigentlich, mit „Nichts“ zu experimentieren? Wie kann man einen Roboter steuern, der über 300 Millionen km weit entfernt auf dem Mars herumfährt und warum ist es interessant, dass Pantoffeltierchen oben und unten unterscheiden können?

Die Vielfalt dieser Fragestellungen spiegelte das Besuchsprogramm wieder, das vom DLR_School_Lab Köln organisiert worden war. Der Tag begann mit einem Einführungsvortrag zum Thema „Mensch und Weltraum“. In der Schwerelosigkeit erleben Astronauten eine ganz andere Welt. Was gibt es zum Abendessen, wie kann man sich waschen und (ganz wichtig): wie geht – oder besser fliegt - ein Astronaut auf die Toilette?

Außer zwei Experimenten im Schülerlabor und einer Führung durch das Europäische Astronautenzentrum konnten die Mädchen ein besonderes Programm in einem Forschungsinstitut besuchen. In diesem Jahr beteiligten sich die Institute für Antriebstechnik, Materialphysik im Weltraum, Luft- und Raumfahrtmedizin, Solarforschung, Hyperschalltechnologie und das Institut für Werkstoffforschung

 Einblicke in das Columbus Modul im Europäischen Astronautenzentrum, hier ein Modell
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Durch die Mitarbeit der Institute war es möglich, 80 Mädchen einen Platz zu geben. „Das Interesse ist aber sicherlich viel größer“, sagt Dr. Richard Bräucker, Leiter des DLR_School_Lab Köln, „denn die Veranstaltung war schon zwei Monate im Voraus ausgebucht.“

Hoffen wir, dass wir mit diesem Tag möglichst viele Mädchen bestärken konnten, ihre berufliche Zukunft im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Bereich zu planen.

 Vorbereitung auf den Abwurf. Forschung unter Schwerelosigkeitsbedingungen mit dem Mini-Fallturm.
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 Als Astronaut(-in) braucht man ein flexibles Herz-Kreislaufsystem. Im Experiment Kreislaufphysiologie wird der Baroreflex getestet. Reagieren Blutdruck und Puls zuverlässig auf Druckverschiebungen im Oberkörper?
zum Bild Als Astronaut(-in) braucht man ein flexibles Herz-Kreislaufsystem. Im Experiment Kreislaufphysiologie wird der Baroreflex getestet. Reagieren Blutdruck und Puls zuverlässig auf Druckverschiebungen im Oberkörper?
 Woher „weiß“ denn das Pantoffeltierchen wo oben und unten ist? Dieser Frage kann im Experiment Gravitationsbiologie nachgegangen werden. Was bedeutet es für Astronauten, wenn Schwerkraftwahrnehmung bereits auf zellulärer Ebene möglich ist?
zum Bild Woher „weiß“ denn das Pantoffeltierchen wo oben und unten ist? Dieser Frage kann im Experiment Gravitationsbiologie nachgegangen werden. Was bedeutet es für Astronauten, wenn Schwerkraftwahrnehmung bereits auf zellulärer Ebene möglich ist?
 


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