DLR_School_Lab Köln - Aktuelles

Astronautenträume

15. Juli 2013

134 Nachwuchsforscher im DLR_School_Lab Köln

 Nächstes Jahr im Mai ist es so weit: Die Sonde „Rosetta“ wird nach 10 Jahren Flugzeit den Kometen Churyumov-Gerasimenko erreichen. Im Herbst 2014 soll dann die erste Landung auf einem Kometen stattfinden. Ein Modell des Landers „Philae“ kann im Raumfahrtnutzerzentrum besichtigt werden.
zum Bild Nächstes Jahr im Mai ist es so weit: Die Sonde „Rosetta“ wird nach 10 Jahren Flugzeit den Kometen Churyumov-Gerasimenko erreichen. Im Herbst 2014 soll dann die erste Landung auf einem Kometen stattfinden. Ein Modell des Landers „Philae“ kann im Raumfahrtnutzerzentrum besichtigt werden.

Luft- und Raumfahrt war das Thema, unter das die Kölner Wissenschaftsrunde ihre Veranstaltungen im Jahre 2013 gestellt hatte. Experimente und Besichtigungen dazu anzubieten, war natürlich für das DLR_School_Lab Köln kein Problem. Zwei Ganztagsbesuche waren erforderlich, um alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 4 bis 8 unterzubringen.

Die Einführungsvorlesung zeigte in vielen Videos, was einen Besucher der Internationalen Raumstation erwartet. Ja, die Aussicht ist toll, aber das Essen weniger – und dann ist es überall sehr eng, es gibt keine Dusche, keine Waschmaschine und wenn man mal zur Toilette muss? Auch die Schwerelosigkeit hat nicht nur Vorteile… Trotzdem – für viele Besucher stand es fest: „Da will ich hin“.

Die Bedingungen des Weltraumes waren auch Thema der Experimente im DLR_School_Lab: Vakuum, große Temperaturunterschiede, Schwerelosigkeit. Welche Werkstoffe halten so etwas aus? Wie reagieren Lebewesen darauf? Und wie plant man eine Mission, zum Mond, zu einem Kometen oder zum Mars?

Führungen gingen ins Nutzerunterstützungszentrum und in das Astronautenzentrum der ESA. Dort konnte man sich im Nachbau des Columbus-Moduls schon fast wie im Weltraum fühlen – nur schade, dass hier niemand die Schwerkraft abschalten kann!

 Die Fallkapsel ist startklar für das Experiment in der Schwerelosigkeit. Wie verhalten sich Flüssigkeiten und Flammen, wenn Gewicht unwichtig ist?
zum Bild Die Fallkapsel ist startklar für das Experiment in der Schwerelosigkeit. Wie verhalten sich Flüssigkeiten und Flammen, wenn Gewicht unwichtig ist?
 Vor fast 360 Jahren führte Otto von Guericke dem Kaiser sein Experiment mit den Magdeburger Halbkugeln vor. Aber davon zu hören, oder selbst die Kraft des Luftdrucks zu spüren, sind verschiedene Dinge.
zum Bild Vor fast 360 Jahren führte Otto von Guericke dem Kaiser sein Experiment mit den Magdeburger Halbkugeln vor. Aber davon zu hören, oder selbst die Kraft des Luftdrucks zu spüren, sind verschiedene Dinge.
 Eine Mission auf dem Mars erfordert volle Konzentration – selbst wenn nur ein Modellroboter auf unserem Marsmodell gesteuert werden soll. In Wirklichkeit ist aber alles noch viel schwieriger, denn bei 20 Minuten Signalverzögerung ist eine direkte Steuerung völlig unmöglich.
zum Bild Eine Mission auf dem Mars erfordert volle Konzentration – selbst wenn nur ein Modellroboter auf unserem Marsmodell gesteuert werden soll. In Wirklichkeit ist aber alles noch viel schwieriger, denn bei 20 Minuten Signalverzögerung ist eine direkte Steuerung völlig unmöglich.
 Modell des Raumschiffs SXC_001. Es soll bald zwei Personen den Flug in den Weltraum ermöglichen - Fahrkarten können schon vorbestellt werden. Auch wenn noch keiner den genauen Fahrpreis kennt, die Kinder waren sich einig: „Ich will mit!“
zum Bild Modell des Raumschiffs SXC_001. Es soll bald zwei Personen den Flug in den Weltraum ermöglichen - Fahrkarten können schon vorbestellt werden. Auch wenn noch keiner den genauen Fahrpreis kennt, die Kinder waren sich einig: „Ich will mit!“
 Raumschiffe müssen viel aushalten können: auf der Sonnenseite wird es sehr heiß, auf der Schattenseite sehr kalt. Mit Hilfe von flüssigem Stickstoff können wir Materialien schnell auf  -200°C abkühlen und Messungen vornehmen. Klar ist jedenfalls: unsere Haut würde das nicht verkraften. Darum müssen die Sicherheitsbestimmungen genau eingehalten werden.
zum Bild Raumschiffe müssen viel aushalten können: auf der Sonnenseite wird es sehr heiß, auf der Schattenseite sehr kalt. Mit Hilfe von flüssigem Stickstoff können wir Materialien schnell auf -200°C abkühlen und Messungen vornehmen. Klar ist jedenfalls: unsere Haut würde das nicht verkraften. Darum müssen die Sicherheitsbestimmungen genau eingehalten werden.


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