Verbrennungstechnik



Ein Blick ins Herz der Flamme

 Laserdiagnostik
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Hitzig diskutieren Fachleute wie Laien die Zukunft der Energieversorgung. In einem Punkt sind sie sich einig - noch lange werden wir nicht auf fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Gas verzichten können. Aber die bei Verbrennungsprozessen entstehenden Abgase belasten den Menschen und seine Umwelt. Deshalb sind DLR-Wissenschaftler Feuer und Flamme, wenn es darum geht, die Schadstoffemissionen zu verringern und gleichzeitig den Wirkungsgrad von Verbrennungsprozessen zu erhöhen.

Ob bei der Heizung von Gebäuden oder beim Antrieb von Autos und Flugzeugen - zu 80 Prozent werden hierbei fossile Brennstoffe eingesetzt. Aber welche Schadstoffe entstehen bei Brennvorgängen? Was ist Ruß? Wo entsteht er? Und wie lassen sich die Brennstoffe effizienter nutzen?

Modernste Messtechnik öffnet Euch das Herz der Flamme. Schaut und hört hinein - ihr turbulentes Innenleben wird Euch viele Antworten verraten.

Brennendes Problem

Modellflamme
Modellflamme (Coflame Brenner)

Die gezielte Optimierung von Verbrennungsprozessen drängt. Fossile Brennstoffe gehen zur Neige und die Umwelt leidet unter der Last der Schadstoffe. Doch obwohl der Mensch das Feuer bereits seit Jahrtausenden nutzt, sind bis heute viele der Vorgänge in der Flamme ungeklärt.

Wissenschaftler des DLR forschen an maßgeschneiderten, vereinfachten Flammen. An ihnen analysieren sie die Vorgänge im Detail. Am Ende ihrer Untersuchungen steht ein großes Ziel: Die Entwicklung von speziellen Computerprogrammen zur Simulation der Vorgänge in einer Gasturbinen-Brennkammer.

Die Entwicklung schadstoffarmer Verbrennungsmaschinen und effizienterer Verbrennungssysteme zum sparsamen Verbrauch der immer knapper werdenden Ressourcen sind längst ein Dauerbrenner täglicher Forschungsarbeit geworden.

Flammender Forschergeist

Teclubrenner

Teclubrenner

"Eigentlich habe ich es nicht so mit Feuer. Aber der Brenner hier macht mich neugierig. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele verschiedene Flammtypen gibt. dass die sich sogar nach Geräusch und Farbe unterscheiden lassen und Struktur besitzen. Schon spannend. Aber ehrlich - unter einer fetten Flamme hätte ich mir etwas anderes vorgestellt. Eine magere Flamme müsste doch weniger Schadstoffe produzieren - oder?"

 

 

 


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