Robotik



Roboter - Hilfsarbeiter aus Stahl und Blech

"Roboter" ist ein tschechisches Wort und bedeutet übersetzt "Arbeiter". Und für die Arbeit ist er geschaffen. Er soll Aufgaben erledigen, die Menschen nicht ausführen wollen oder können. Es gibt viel Arbeit für die Hilfsarbeiter aus Stahl und Blech.

Als Industrieroboter säumen sie Produktionsstraßen: lackieren Autos, bedienen Schweißgeräte und handhaben schwere Teile. Sie helfen uns weltweit beim Entschlüsseln der menschlichen Gene und auf der Suche nach hochwirksamen Medikamenten. Als Operationsroboter werden sie von Ärzten bei komplizierten Eingriffen ferngesteuert oder dienen den Chirurgen als ausdauernder intelligenter Kameramann. Den Bauern scheren sie die Schafe. Im Haushalt wischen mobile Roboter Staub und mähen im Garten den Rasen. Roboter entschärfen sogar Bomben und machen sich im Weltall nützlich: So waren die Roboter-Sonde "Spirit" und ihr Zwillings-Roboter "Opportunity" auf dem Mars unterwegs, um ihn für uns Menschen aus der Nähe zu erforschen.

Macht Bekanntschaft mit einem der mobilen Roboter! Ihr lernt Grundlagen der Mechanik, Elektronik und Informatik kennen. Versucht es selbst, baut den kleinen "ASURO" auf Rädern zusammen und erteilt ihm Eure Aufträge. Wenn er am Ende seine Umgebung eigenständig erkundet, dann habt Ihr ihn richtig programmiert!

Was tun wir für das Können der Roboter?

Früher lag der Schwerpunkt der Robotik in der Optimierung des Robotereinsatzes für die industrielle Fertigung. Heute befassen wir uns stärker mit dem Nutzen der Roboter für Wissenschaft und Forschung. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt liegt ein bedeutender Schwerpunkt der Forschung in der Verbesserung der Robotik für die Medizintechnik. Weiterhin arbeiten wir an der Entwicklung einer neuen Generation multisensorieller "Leichtgewicht"-Roboter für den Einsatz auf der Erde und in der Raumfahrt.

Wie hauche ich dem kleinen Roboter "ASURO" Leben ein?

Versucht ihn in Teamarbeit aufzubauen. Wie und womit? Mit Werkzeug, Lötkolben und echten Industrieteilen. Wird er sich bewegen? Was lässt er sich beibringen? Probiert es aus: Programmiert ihn so, dass er eine ihm gestellte Aufgabe selbstständig erfüllt. Ihr könnt gespannt sein, ob er am Ende das macht, was er soll, oder sein ganz persönliches Eigenleben entwickelt!

Weitere Informationen: Ein Institut, in dem Träume wahr werden


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